Der Start ins Berufsleben ist gut geglückt: Nimmt man die Examensfeier des Altenpflegekurses K29 zum Maßstab, kommen 13 motivierte Fachkräfte neu in die Pflegeheime der Region. Acht Frauen und fünf Männer haben das Examen in der Altenpflege geschafft. Nach drei Jahren Ausbildung in Theorie und Praxis an der Berufsfachschule für Altenpflege am Pflegeheim Haus Wartenberg in Geisingen wurden sie jetzt bei einer Feier in den beruflichen Alltag verabschiedet. Schulleiterin Astrid Schmid, Heimleiter Torsten Fietze und Bürgermeister Walter Hengstler gratulierten zum bestandenen Examen.

Hinzu kommen 14 Kursteilnehmer, zehn Frauen und vier Männer, die nach einjähriger Ausbildung die Prüfung in der Altenpflegehilfe bestanden haben. Schulleiterin Schmid gratulierte den 27 Auszubildenden zu ihrer erfolgreichen Arbeit in Schule und Praxis, die mit einer dreifachen Prüfung abgeschlossen wurde. Angehörige, Freunde und Kollegen aus den Ausbildungsbetrieben und Lehrer der Altenpflegeschule freuten sich mit den neuen Pflegekräften: "Sie alle haben zu den guten Ergebnissen beigetragen", lobt Astrid Schmid den Einsatz, "Lob und Anerkennung gehören Ihnen alle." Denn die Ausbildung über drei Jahre bis zum Examen "ist ein bisschen wie Bergsteigen". Wenn man in die Nähe der Prüfung komme, "steigen Woche für Woche die Anforderungen, ist man dann oben angekommen, genießt man die Aussicht." Die Schulleiterin bedankt sich bei Lehrern und Praxisanleitern, "ohne sie könnten wir nicht erfolgreich ausbilden".

Heimleiter Torsten Fietze gratuliert den Altenpflegern und Altenpflegehelfern zu ihrem Erfolg. "Sie können mit Stolz sagen, ich habe einen wertvollen Beruf erlernt. Pflege wird immer mehr zur wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe", würdigt Fietze, die erfolgreichen Prüflinge. Fietze, der seit kurzem die Leitung des Geisinger Pflegeheims übernommen hat, unterstreicht die "Verantwortung für die Ihnen anvertrauten Menschen. Gehen Sie sensibel mit dieser Verantwortung um", sagt er, " werben Sie für unseren Beruf, aber treten Sie auch selbstbewusst auf".

Bürgermeister Hengstler überbrachte die Glückwünsche zum Examen auch als stellvertretender Vorsitzender des Zweckverbands Haus Wartenberg, dem Träger des Pflegeheims. "Der Weg auf den Berg, von dem viel die Rede war", sagt er, "ist vor allem eine Perspektive für das Berufsleben. Sie haben hervorragende Aussichten, weil Sie dringend in den Einrichtungen erwartet werden". Das Bewusstsein für die Pflegeberufe habe enorm zugenommen, "aber es braucht eben auch Menschen, die sich für diesen Beruf entscheiden".