Wenn am kommenden Montag an den Furtwanger Schulen wieder der Unterricht beginnt, wird dieser nicht nur von der Corona-Pandemie geprägt sein. Auch Sanierungsarbeiten werden sich verschiedentlich bemerkbar machen.

Anne-Frank-Schüler machen Platz für OHG-Klassen

Eine große Veränderung bedeutet dies für die Schüler der Furtwanger Anne-Frank-Grundschule, die während der Sanierung des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) für die dortigen Schüler ihre Schulgebäude am Ilben räumen und in die Friedrichschule umziehen. Und auch für die Friedrichschule bedeutet das Veränderungen: Schließlich beherbergt man eine zweite Grundschule unter dem gleichen Dach.

Zuversicht bei den Schulleiterinnen

Die Schulleiterinnen Katrin Disch von der Anne-Frank-Schule und Cornelia Jauch von der Friedrichschule sind aber überzeugt, dass sowohl der Umzug als auch die Neuorganisation und dann auch der Schulbetrieb reibungslos laufen werden.

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Umzug im gleichen Haus

Für die Friedrichschule war dies ein Umzug im gleichen Haus: Das Erdgeschoss wurde komplett geräumt, die Klassen hier zogen in die oberen Etagen um. Lediglich in einem Zimmer musste tatsächlich ein gewisser Umbau stattfinden. Das Erdgeschoss wird nun künftig komplett von der Anne-Frank-Grundschule genutzt.

Eingänge sind klar getrennt

Gerade in Corona-Zeiten bedeutet dies schon beim Betreten der Schule eine klare Trennung: Der linke Eingang ist für die Friedrichschule vorgesehen, der rechte Eingang für die Anne-Frank-Schule. Der Hausmeister der Anne-Frank-Schule, Georg Kienzler, hat für diesen Umzug ein neues Namensschild gezimmert, das nun den rechten Flügel der Friedrichschule schmückt.

Großer Aufwand nötig

Für die Anne-Frank-Schule war dies allerdings ein großer Aufwand, den das ganze Schulmaterial musste in Umzugskartons verpackt werden. Manches, das man nun im Haus der Friedrichschule nicht braucht, wurde auch vom Bauhof eingelagert.

Großes Lob für Bauhof und Hausmeister

Gerade den Bauhof und die Hausmeister der beiden Schulen lobten die beiden Schulleiterinnen in hohen Tönen. Die Mitarbeiter hier hätten in den vergangenen Wochen Enormes geleistet, um den Umzug zu bewerkstelligen.

Vorfreude auf gutes Teamwork

Für die Lehrer der Friedrichschule und weitere Helfer steht nun in den letzten Tagen vor Schuljahresbeginn vor allem das Ausräumen der zahlreichen Kartons in den Klassenzimmern an. Cornelia Jauch und Katrin Disch sehen in diesem Miteinander der beiden Grundschulen unter einem Dach aber auch eine Chance für Synergien und Kooperationen. „Wir freuen uns auf das gute Teamwork“, so Cornelia Jauch.

Corona-Vorsorge macht exakte Abläufe nötig

Nicht unproblematisch ist die nun deutlich größere Schülerzahl im Blick auf Corona. Der Schulbeginn der Schulen etwa wurde zeitlich versetzt. Und auch die Pausen werden von den Klassenlehrern über den Vormittag hinweg verteilt geplant, um den Kontakt der Klassen untereinander zu vermeiden.

Auch die Organisation der Fachräume und des Sports in der Festhalle war eine Herausforderung. Für die jeweiligen Sport-Doppelstunden fährt die Anne-Frank-Schule allerdings in die Sporthalle der Robert-Gerwig-Schule. Aber auch für die Friedrichschule bedeutete der Umzug in die oberen Klassenräume einiges an Arbeit, vieles musste vor allem entrümpelt werden, so Cornelia Jauch.

Lösung für die Mensa gefunden

Schließlich musste eine Lösung gefunden werden für die Mensa der Anne-Frank-Schule als Ganztagsschule: Hier wird die Küche im Untergeschoss der Friedrichschule genutzt. Ein Nachbarraum wurde zu einer Mensa umgebaut. In den Räumen der Schule findet dann auch am Nachmittag wieder die übliche Betreuung statt.

Nicht zuletzt beeinträchtigt ist auch die Jugendmusikschule, die ihre Aktivitäten am Vormittag komplett einstellen musste, da hier alle Zimmer als Klassenräume genutzt werden. Am Nachmittag kann aber weiter der Musikunterricht erteilt werden.

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