„Vor tausend oder noch vor hundert Jahren hatten wir eine leere Welt, die Natur war gesund. Seit circa 1950 ist die Welt voller Menschen – ein Desaster für die Natur“: Mit Ernst Ulrich von Weizsäcker kam jetzt einer der weltweit renommiertesten Wissenschaftler im Bereich der nachhaltigen Entwicklung zu einem Folgeauftritt an die Hochschule Furtwangen (HFU).

Erneuter Auftritt des Professors in Furtwangen

Bereits im Oktober 2019 war der Professor im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der HFU für einen Zukunftsnachmittag in Furtwangen. Diesmal hatte er als Thema seines Vortrags in Furtwangen die These „A New Enlightenment is needed fort the Full World“ (Eine neue Aufklärung ist erforderlich für unsere volle Welt) gewählt.

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Mitschnitt auf Youtube verfügbar

Den Vortrag hielt er auf Englisch, damit die Gaststudierenden der HFU und die internationalen Partnerhochschulen davon ebenfalls profitieren konnten. Der Vortrag wurde live im Internet übertragen und ist über den Youtube-Kanal der Hochschule als Video verfügbar: https://youtu.be/jUlGhG35WRU.

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„Nicht unbedingt falsch, aber gefährlich“

„Die moderne Wirtschaft mit ihren Zielen ist die Gefahr“, fasste von Weizsäcker zusammen. „Das Prinzip, dass das Schnellste und das Billigste das Beste ist, ist nicht unbedingt falsch, aber gefährlich“, betonte er. In seinem aktuellen Buch „Come on!“ oder in deutscher Übersetzung „Wir sind dran!“ gibt von Weizsäcker eine Zusammenschau seiner Thesen.

Der Vortrag fand in der Aula unter strengen Hygieneregeln und Sitzplätzen in großem Abstand statt.

Neffe des ehemaligen Bundespräsidenten

Ernst Ulrich von Weizsäcker war von 1998 bis 2005 Mitglied des Bundestags und von 2012 bis 2018 Ko-Präsident des Club of Rome. Er ist der Sohn des Physikers und Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker und Neffe des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.

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