Regen Zuspruch erfuhr der verkaufsoffene Sonntag an Kilwi, verbunden mit der neuen Kunstausstellung „Furtwanger Kunschtstückle“ auf dem Marktplatz. Einen wesentlichen Anteil an dem Erfolg hatte dabei sicherlich das Wetter, denn der strahlende Sonnenschein lud direkt dazu ein, an diesem Tag durch die Stadt zu spazieren.

Unter dem Titel „Furtwanger Kunschtstückle“ werden die von vielen Aktionen bekannten hölzernen Markthäuschen zu kleinen Ausstellungshäuschen umdefiniert. Rechts im Bild ein „Großer Kopf“ von Wolfgang Eckhardt.
Unter dem Titel „Furtwanger Kunschtstückle“ werden die von vielen Aktionen bekannten hölzernen Markthäuschen zu kleinen Ausstellungshäuschen umdefiniert. Rechts im Bild ein „Großer Kopf“ von Wolfgang Eckhardt. | Bild: Stefan Heimpel

Bereits um 11 Uhr startete die etwas andere Kunstausstellung auf dem Furtwanger Marktplatz: Die von Veranstaltungen wie dem Christkindlmarkt bekannten Holzhäuschen wurden nun zu kleinen Ausstellungshäuschen – sogenannten Kunschtkabäusle, umdefiniert. Und in 13 von diesen Kabäuschen präsentierten sich nun zahlreiche Künstler aus Furtwangen und der ganzen Region. Von Anfang herrschte reger Betrieb, der dann zum Nachmittag hin noch einmal deutlich zunahm. Auf reges Interesse stieß dabei die Möglichkeit für die Besucher, mit den Künstlern selbst ins Gespräch zu kommen. Vor allem gab es auch ganz offizielle Gesprächsrunden, die jedes Mal rege nachgefragt waren. Initiiert und organisiert wurde dieser „Hüttenzauber“, wie sie es selbst nennen, von den beiden Furtwanger Künstlern Ariane Faller und Mateusz Budasz. Unter den Künstlern waren auch eine ganze Reihe aus Furtwangen, wie Lutz Augspurger, Wolfgang Eckert, Martin Schwer und nicht zuletzt die Künstlergruppe KunstHoch5, in der sich, initiiert ebenfalls durch Ariane Faller und Mateusz Budasz, sieben Furtwanger Künstler zusammengefunden haben. Nicht vergessen darf man auch Wolfgang Kleiser aus Hammereisenbach in dieser Reihe.

In der ganzen Stadt herrscht reger Betrieb, auch dank des schönen Wetters. Bei dem Ansturm wäre eine Sperrung der Wilhelmstraße sicher von Vorteil gewesen.
In der ganzen Stadt herrscht reger Betrieb, auch dank des schönen Wetters. Bei dem Ansturm wäre eine Sperrung der Wilhelmstraße sicher von Vorteil gewesen. | Bild: Stefan Heimpel

Auf dem Marktplatz war viel los, entsprechend groß war der Besucherstrom im oberen Teil rund um den Narrenbrunnen. Hier war der Betrieb so groß wie bei den anderen großen Märkten. Autofahrer, die sich hierher verirrten, hatten in der großen Besucherschar ihre Probleme. Dies zeigt auch, dass für diesen Einkaufssonntag mit Kunstausstellung eine Sperrung der Innenstadt für den Verkehr von Vorteil gewesen wäre. Auch in der Wilhelmstraße, wo der normale Ausflugsverkehr unterwegs war, herrschte reger Betrieb, die Besucher des Einkaufstages mussten auf den Gehwegen bleiben. Auch bei den Vereinsständen, wurde der Ansturm deutlich, wenn man beispielsweise bei der Crêpes-Station der Junghexen Schlange stehen musste. Nicht zuletzt waren auch die Einzelhändler zufrieden mit der Resonanz. Vor allem waren sie froh, nach zwei Jahren Pause wieder einmal einen verkaufsoffenen Sonntag anbieten zu können. Sowohl Kunden wie Händler nutzten daher rege diese Möglichkeiten dieses Tages. Deutlich wurde auch, dass alle hoffen, dass es nicht noch einmal zu solchen Einschränkungen wie in den letzten eineinhalb Jahren kommen muss.

Vereine sorgen für die Bewirtung der Besucher. Hier backen die Jung-Hexen Crêpes.
Vereine sorgen für die Bewirtung der Besucher. Hier backen die Jung-Hexen Crêpes. | Bild: Stefan Heimpel

Der verkaufsoffene Sonntag war auf jeden Fall ein voller Erfolg, auch wenn die in den vergangenen Jahren organisierten größeren Aktionen wie Oldtimer-Show oder Food-Trucks nicht stattfinden konnten.

Auch die Einzelhändler sind mit der Resonanz beim ersten verkaufsoffenen Sonntag seit zwei Jahren zufrieden, überall herrscht rege Nachfrage, wie hier beim Waldwerk.
Auch die Einzelhändler sind mit der Resonanz beim ersten verkaufsoffenen Sonntag seit zwei Jahren zufrieden, überall herrscht rege Nachfrage, wie hier beim Waldwerk. | Bild: Stefan Heimpel