Der Arbeitskreis Ländlicher Raum der Grünen-Fraktion im Landtag besuchte die Firma Faller in Gütenbach. Die Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit dem Thema Dorf- und Wirtschaftsentwicklung. Das Traditionsunternehmen mit einer Produktionsstätte mitten im Dorf eignete sich dafür optimal. Die Spielwarenfirma durchlief viele Höhen und Tiefen. Zuletzt blieb der befürchtete Einbruch durch die Corona-Krise aus. Denn laut Geschäftsführer Horst Neidhard nahm der Onlinehandel in den vergangenen Monaten beträchtlich zu.

Mitten in der Ortskernsanierung

Aktuell befindet sich Faller mitten in der Ortskernsanierung, erläuterte Bürgermeisterin Lisa Hengstler. Nicht zu übersehen ist ein großes Gerüst über der Kreuzstraße. Dieses dient der Sanierung der Brücke zwischen den beiden hohen Produktionsgebäuden der Firma. Hinter der Brücke soll auf dem Gelände der ehemaligen Maschinenfabrik King ein neues Gemeindezentrum für Feuerwehr und Rathaus entstehen.

Breitband und Kinderbetreuung wichtig für Dorfentwicklung

Auf die Frage der Politiker, wie der ländliche Raum attraktiv gemacht werden könne, wurde von Seiten der Firma Faller eine gute Breitbandanbindung genannt. Diese habe das Unternehmen aber bereits im vergangenen Herbst erhalten. Daneben spiele auch die Kinderbetreuung eine große Rolle, betonte die Firmenleitung.