Eine positive Meldung gab es im Zusammenhang mit der Sanierung am Furtwanger Otto-Hahn-Gymnasium: Der Gemeinderat sollte in seiner Sitzung die Schadstoffsanierung mit Rückbau vergeben. Die Summe fällt niedriger aus als anfangs angenommen.

Umfangreiche Maßnahmen

Der Rückbau mit Schadstoffsanierung umfasst die komplette Entkernung des bestehenden Schulgebäudes mit einigen Ausnahmen wie feste Einrichtungen in den Naturwissenschaften. In diesem Rückbau inbegriffen ist auch der komplette Ausbau aller Baustoffe, die schadstoffbelastet sind.

Strenge Vorschriften für Schadstoffentsorgung

Umfangreiche Voruntersuchungen hatten gezeigt, dass vielfach beim Bau der Schule Baustoffe eingesetzt worden waren, die Schadstoffe enthalten und heute nicht mehr verwendet werden dürften. Der Ausbau, Transport und Entsorgung von derartig belasteten Stoffen unterliegen strengen Vorschriften. Die gesamten Arbeiten müssen auch von einem Sachverständigen begleitet werden, der vom Gemeinderat bereits im Vorfeld beauftragt wurde.

Enormes Interesse an Auftrag

Die europaweite Ausschreibung fand enormen Zuspruch, 16 Fachfirmen hatten ein Angebot abgegeben.

Sehr große Preisunterschiede

Die Preisdifferenzen bei diesen Angeboten waren sehr groß. Deshalb wurden die infrage kommenden Angebote nicht nur vom Ingenieurbüro, sondern auch sicherheitshalber noch durch das Anwaltsbüro der Stadt Furtwangen überprüft. In der Kostenberechnung für die Schulsanierung sind für diese Leistungen 750  000 Euro vorgesehen.

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Das günstigste Angebot der Firma KS Engineering in Aichstetten, das dann auch vom Gemeinderat akzeptiert wurde, lag bei 324  247 Euro, betrug also nur also nur 43,2 Prozent der ursprünglich für die Arbeiten veranschlagten Summe. Das teuerste Angebot hätte allerdings bei etwa 859  000 Euro gelegen. Diese deutliche Einsparung wurde natürlich vom Gemeinderat als sehr erfreulich bezeichnet.