Der Furtwanger Gemeinderat hat einen genauen Blick auf die Versorgung der Schüler in den Mensen geworfen. Dabei zeigte sich: Es bewegt sich einiges auf diesem Gebiet. Die Stadträte hatten vor einiger Zeit den Wunsch geäußert, über die aktuelle Situation informiert zu werden.

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Es gebe laufend Veränderungen durch die Sanierung am OHG und die Pandemie. Das berichteten jetzt dem Gremium die zuständige Sachbearbeiterin der Stadtverwaltung, Bernadette Burt, und die neue Mensa-Leiterin am OHG, Ivonne Krietzsch. Bernadette Burt sagte, die Mensa am OHG habe sich in einer langen Renovierungsphase befunden, die nun langsam abgeschlossen sei. Zum zweiten Schulhalbjahr soll sie den Schülern des OHG wieder wie üblich zur Verfügung stehen.

  • Zusätzliche Schule: Im Herbst ist ein weiterer Standort für eine Mensa entstanden, nachdem die Anne-Frank-Schule vom Ilben in das Gebäude der Friedrichschule umgezogen war. Somit sind inzwischen Schüler am OHG, am Ilben die Schüler von Werkrealschule und SBBZ sowie die Schüler der Anne-Frank-Schule im Gebäude der Friedrichschule zu versorgen.
  • Anbieterwechsel: Die Mensa der Fachhochschule hatte bisher das Mittagessen geliefert. Sie hat aufgrund der Corona-Verordnungen aber ihren Betrieb eingestellt. Mit der Firma Schöller sei ein Lieferant gefunden worden, der die Essen lieferte und die notwendigen Gefriertruhen zur Verfügung stellte. Das Essen wurde dann in der Mensa fertig gekocht. Hierfür stellte unter anderem auch das OHG wegen der Sanierung der Mensa seine Schulküche zur Verfügung. Ergänzt werden diese Gerichte durch frisches Gemüse und Obst, das von regionalen Anbietern bezogen wird. Das Angebot von Schöller sei auf jeden Fall immer sehr gut angekommen. Täglich wurden an den drei Standorten etwa 80 Mittagessen ausgegeben. Aufgrund der eingeengten Möglichkeiten war allerdings auch das Angebot etwas reduziert.
  • Auslieferung: Nach der Zubereitung am OHG wird das Mittagessen für alle drei Standorte durch die Hausmeister des OHG, teilweise auch die Hausmeister vom Ilben, ausgefahren. Salate und Obstdesserts werden teilweise direkt an den Standorten Ilben und Friedrichschule zubereitet. Es gibt einen Verkauf von Getränken und Vesper während der Pausen am Vormittag.
  • Nächster Sanierungsschritt: Ab dem zweiten Schulhalbjahr ist dann das Gymnasium des OHG an den Ilben ausgelagert. Auch dort gibt es dieses Pausenvesper, das dann (mit Unterstützung durch das SBBZ) auch im Gebäude der Werkrealschule angeboten wird. Gleichzeitig wird zum zweiten Schulhalbjahr, nach der Grundreinigung, auch die Mensa am OHG wieder für die Schüler der Realschule zur Verfügung stehen.
  • Nachfrage bricht ein: Im Lockdown sei die Nachfrage sehr gering, auch wenn in einzelnen Bereichen wie für Abschlussklassen der Unterricht stattfindet. Generell sei der Bedarf im zweiten Schulhalbjahr deutlich geringer als früher gewesen. Am Nachmittag waren viel weniger Schüler in der Schule, nachdem es unter anderem keine Hausaufgabenbetreuung geben konnte.
  • So geht es weiter: Bernadette Burt rechnet damit, dass bei Öffnung der Schulen auch die Mensa der Hochschule wieder ihren Betrieb aufnimmt. Voraussichtlich werde dann wieder die Belieferung durch die Mensa erfolgen. Momentan wird diskutiert, ob eventuell die Grundschule Neukirch beliefert wird. Die dortige Schulleitung hat einen entsprechenden Antrag gestellt, da sich beim bisherigen Lieferanten für das Mittagessen in Neukirch eine Änderung ergeben wird.