Wer kennt sie noch, die alten Sagengestalten wie den Graf von Landenberg, der als Geist mit dem Kopf unter dem Arm nachts auf der Heubachhöhe in Neukirch umgehen soll? Wer kennt die mystisch anmutenden Orte wie den Steinberg mit seinem Altarfelsen? Wer weiß, dass an der Stelle der heutigen Schwarzwaldhochstraße eine Römerstraße vermutet wurde? Wer lebte einst im Wolfsloch?

Veröffentlichung im Eigenverlag

„Sagenhaftes, Historisches und Heutiges“, so wie es der Untertitel verrät, hat der Neukircher Heimatforscher Gerhard Dilger in einem Buch zusammengetragen, dass er jetzt im Eigenverlag veröffentlicht hat und das den Titel „Landenberger, kumm“ trägt.

Von der Steinzeit bis zum Zweiten Weltkrieg

Gerhard Dilger hat sich im Laufe vieler Jahre als Lokal-Historiker einen Namen gemacht. In dem 136 Seiten starken Büchlein im handlichen Format beschreibt er in 21 Artikeln bekannte und auch weniger bekannte Orte, Sagen und wahre Begebenheiten. Der zeitliche Bogen spannt sich von der Steinzeit bis in die letzten Tage des zweiten Weltkrieges.

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Die Reihenfolge der Geschichten richtet der Autor im Wesentlichen an der Entfernung zu seinem Heimartort Neukirch aus. Von dort geht es über Furtwangen und das Obere Bregtal zum Beispiel bis nach Triberg, Oberkirnach und Schollach.

Das Lawinenunglück vom Königenhof

„Etwas mehr Raum als die anderen Geschichten nimmt der Bericht über den Untergang des Königenhofes ein, weil diese für den Schwarzwald einzigartige Katastrophe die Menschen der Region bis heute beschäftigt“ schreibt Gerhard Dilger in seinem Vorwort und ergänzt: „Was uns prägt, sind nicht nur die großen Ereignisse in Geschichte und Gesellschaft, sondern auch die Erfahrungen unserer Vorfahren, die Orte, die ihnen vertraut waren und aus denen ein Teil ihrer Identität entstand.“

Das Büchlein im handlichen DIN-5-Format mit vielen Fotos ist erhältlich bei Morys Hofbuchhandlung, Alle-Welt-Laden, Papeterie Besenfelder oder direkt beim Autor unter der E-Mail-Adresse gerharddilger@web.de. Der Verkaufspreis beträgt zehn Euro.

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