17,5 Millionen Euro darf die Sanierung des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) kosten: Diese Obergrenze hat nun der Furtwanger Gemeinderat nach verschiedenen Beratungen festgeschrieben. Die Grenze ist auch bei Änderungen einzuhalten.

Darüber hinaus wurde auch festgeschrieben, dass die jeweils entstandenen Kosten fortlaufend in einer Gesamtaufstellung übersichtlich dargestellt werden.

Doppelförderungsverbot sollte aufgehoben werden

Bürgermeister Josef Herdner erläuterte dem Gremium, dass man in Gesprächen mit den Abgeordneten eine Änderung bei den Richtlinien für die Förderung dieser Schulsanierung anregen möchte. Denn sowohl der Bund wie das Land haben hier Förderprogramme aufgelegt, wobei der Bund hier eine Doppelförderung ausschließt. Das Land wiederum schließt sich meistens diesen Regelungen an. Dieses Verbot der Doppelförderung sollte aufgehoben werden, so das man sowohl Mittel vom Bund wie vom Land beantragen kann.

Musterzimmer eingerichtet

Neben der Festlegung der maximal möglichen Gesamtkosten schloss sich der Gemeinderat auch den vorgelegten Vorschlägen zur Gestaltung und Ausstattung der Räume nach der Sanierung an. Diese Standards wurden auch bei der Feststellung der Gesamtsumme bereits berücksichtigt. Dafür war am OHG ein Musterzimmer eingerichtet worden.

Lehrer und Schüler stimmen ab

Dafür wurden Materialien verschiedener Preisgruppen und Materialbeschaffenheit ausgewählt und vor Ort ausgestellt. Sowohl der Gemeinderat wie die Schulen hatten die Gelegenheit, diese Musterung anzuschauen und zu bewerten. Die Schule gab hier nun sowohl von Seiten der Lehrer wie von Seiten der Schüler ein Votum ab, das bei den verschiedenen Elementen wie Fußboden, Decke und Beleuchtung jeweils mit sehr großer Mehrheit und damit auch eindeutig erfolgte.

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Diesen Vorschlägen schloss sich schließlich auch der Gemeinderat an. Dabei wurde auf Anfrage aus dem Gemeinderat deutlich gemacht, dass dies jeweils nur grundsätzliche Entscheidungen sei, die Feinabstimmung erfolge bei jeder einzelnen Auftragsvergabe.

Positiv bewertet wurde in der Sitzung die Arbeit des Bauausschusses zusammen mit Planer Gerhard Kienzler.

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