Am kommenden Sonntag gedenkt die Kolpingsfamilie Furtwangen ihres Gesellenvaters Adolf Kolping. Dessen Todestag ist der 4. Dezember. Unter Mitwirkung von Mitgliedern findet um 10.30 Uhr der Gottesdienst statt. Mit Stolz kann da auch die neu restaurierte Gesellenfahne präsentiert werden.

Das ist die Vorderseite der restaurierten Fahne. Sie trägt den Schriftzug: „Gott segne das ehrbare Handwerk“.
Das ist die Vorderseite der restaurierten Fahne. Sie trägt den Schriftzug: „Gott segne das ehrbare Handwerk“. | Bild: Bensel

Mit Hilfe von Furtwanger Firmen und Privatpersonen war es möglich, die aufwendige und nicht ganz preisgünstige Restaurierung zu einem großen Teil zu finanzieren. Ihnen dankt der Verein in einer Pressemitteilung. Normalerweise finde im Anschluss noch eine kleine weltliche Feier mit Ehrungen von langjährigen Mitgliedern statt, heißt es weiter. Dies müsse aber in das kommende Jahr verschoben werden.

Fahne ist älter als die Kolpingsfamilie

Die Kolpingsfamilie wurde offiziell am 4. Februar 1923 gegründet. Bereits vorher bestand ein katholischer Gesellen- und Jungmännerverein. Dieser ging aus der Tischler- und Kolpingsbewegung hervor.

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Die Gesellenfahne stammt aus dem Jahr 1914 und wurde bei Aufräumungsarbeiten im Speicher des alten Pfarrhauses vom damaligen Stadtpfarrer Beha gefunden. Er ließ sie in einem Kloster auffrischen und stellte sie der Kolpingsfamilie zur Verfügung. Da im Laufe der vielen Jahre der Zahn der Zeit an ihr genagt hat, entschloss sich die Kolpingsfamilie, dieses historische Stück zu erhalten, und ließ es mit Unterstützung von Firmen und Privatpersonen restaurieren.