Was sind die Herausforderungen für Unternehmen in der Industrie? Die Fähigkeit, den technischen Fortschritt für sich zu nutzen, um so den wandelnden Wünschen der Kunden gerecht zu werden. Davon ist der Furtwanger Messtechnik- und Kunststoffspritzgussspezialist E. Wehrle überzeugt. Das Unternehmen besteht seit 1842. In der mehr als 175-jährigen Unternehmensgeschichte hat es sich stets erfolgreich angepasst.

Sicherer Zugriff auf Verbrauchsdaten

Mit den neuen elektronischen Wecount-Wasserzählern verbindet der Mittelständler digitale und analoge Welt. Gleichzeitig erhalten Kunden einen umfangreichen und sicheren Zugriff per Fernauslesung auf die Verbrauchsdaten, wie Wehrle mitteilt. Heute kann jeder per Smartphone Bilder, Filme oder andere Informationen in kürzester Zeit empfangen und verschicken. Da greifen auch Haushalte, Behörden oder Unternehmen vermehrt auf elektronisch bereitgestellte Daten zurück. Sogar Maschinen kommunizieren miteinander.

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Trend zum „Internet der Dinge“

Angesichts dieses Trends hat Wehrle die Entwicklung einer neuen Generation von vollintegrierten elektronischen Wasserzählern vorangetrieben. Corsin Kleiner war von Anfang an bei dem Projekt dabei, das vor knapp fünf Jahren seinen Anfang nahm. Die Zähler verschmelzen bewährte und zuverlässige mechanische Messtechnik mit modernster Elektronik in einem Gerät.

Berührungslos bedienbar

Die neue Zählergeneration ist durch Nahfeldkommunikation (NFC) mittels Soft- und Hardware-Peripherie berührungslos bedienbar. Durch eine digitale Anzeige können Verbrauchsstände und Durchflüsse wie bewährt abgelesen werden. Die Batterien der Geräte sollen bis zu 16 Jahre funktionieren. Es können Stichtage ausgewählt werden, Tages- und Monatsendwerte werden automatisch gespeichert. Rohrbrüche und Leckagen werden erkannt und angezeigt. Außerdem werden kleinste Rückflüsse und Manipulationsversuche erfasst, so das Unternehmen.

Drahtlose Informationsübertragung

Die Zähler der Wecount-Familie übertragen ihre Informationen drahtlos durch verschlüsselten Funk. „So bieten wir unseren Kunden eine hohe Datenverfügbarkeit- und Sicherheit“, sagt Corsin Kleiner.

Keine Ableserbesuche im Haus mehr nötig

Die Verbrauchsstände können durch einen stationären Datensammler im Minutenbereich erfasst und beim Vorbeilaufen oder -fahren am Gebäude eingesammelt werden. Der Vorteil bei diesen Übertragungswegen: Das Haus muss nur beim Zählertausch betreten werden. Die Kombination aus der Möglichkeit zur Zähler-Fernauslesung und der Datenbereitstellung erzeugt eine Verbrauchstransparenz und zusätzliche Mehrwertdienste.