Im jüngsten Gemeindebrief der katholischen Kirche im Bregtal weist der langjährige Gemeindepfarrer Paul Demmelmair auf seinen bevorstehenden Abschied hin. „Liebe Pfarrgemeinden, nach fast zehn Jahren werde ich Sie Ende Juni verlassen. Die Entscheidung in den Vorruhestand zu gehen, ist mir nicht leicht gefallen. Aber gesundheitliche Gründe zwangen mich zu diesem Schritt“, schreibt Demmelmair.

„Spannend und auch nervenaufreibend“

„Die letzten Jahre waren für die Seelsorgeeinheit Bregtal, aber auch für mich, eine große Herausforderung. Acht Gemeinden mit ihren Eigenständigkeiten zu führen, war, verbunden mit vielen Veränderungen und Prozessen, spannend und auch nervenaufreibend“, heißt es weiter von Demmelmair.

Dankbar für vieles

„Dankbar darf ich auf die gute Zusammenarbeit mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern zurückschauen. Dankbar darf ich sein für die vielen Begegnungen mit Einzelnen und Gruppen. Dankbar darf ich sein für die vielen Aktivitäten in den letzten Jahren“, blickt Demmelmair zurück.

Nachfolger steht schon fest

Besonders dankbar dürfe die Seelsorgeeinheit sein, dass mit ihrem neuen Leiter, Pfarrer Harald Bethäuser, die Kontinuität der Seelsorge gewährleistet sei.

Abschiedsgottesdienst am Patroziniumstag

Am Sonntag, 5. Juli, 10.30 Uhr, in der katholischen Kirche St. Cyriak in Furtwangen möchte sich Demmelmair von den Gemeindegliedern im Gottesdienst verabschieden. An diesem Tag werde auch das Patrozinium des Kirchenpatrons St. Cyriak gefeiert.

2010 nach Furtwangen gekommen

Für das Seelsorgeteam, den Pfarrgemeinderat und die Gemeindeteams der Seelsorgeeinheit Bregtal würdigt Pfarrer Martin Schäuble das langjährige Wirken von Paul Demmelmair. Pfarrer Demmelmair sei im Dezember 2010 nach Furtwangen als Leiter der Seelsorgeeinheit Oberes Bregtal gekommen. 2015 sei ihm dann die Leitung der neuen großen Seelsorgeeinheit Bregtal übertragen worden.

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„Tatkräftig wirkte er in den vergangenen fast zehn Jahren in den vielfältigen Aufgabenbereichen eines Pfarrers in unseren Pfarrgemeinden. Besonders lagen ihm unsere Kirchen und Gebäude am Herzen, für deren Instandhaltung oder Renovierung er viel Zeit und Energie aufbrachte“, schreibt Schäuble über Demmelmair.