Zu Gast in der Sitzung des Linacher Ortschaftsrates war der Abteilungskommandant der Feuerwehr Linach, Reinhard Dotter.

Er konnte dem Ortschaftsrat ausführlich, untermalt auch mit Skizzen und Bildern, deutlich machen, wie das neue Feuerwehrfahrzeug für Linach aussehen wird, das aktuell im Werk in Sachsen produziert wird.

Sechs Mann Besatzung

Linach wird ein sogenanntes MLF (mittleres Löschfahrzeug) erhalten, ausgerüstet unter anderem mit einer speziellen modernen Kabine für die mitfahrenden Feuerwehrleute, die so genannte Z-Cab. Insgesamt kann das Fahrzeug mit einer Staffel, das sind sechs Feuerwehrleute, besetzt werden. Die kompletten Planungen sind schon längst abgeschlossen und es geht nun an die Fertigstellung. Dabei habe man, so Reinhard Dotter, ganz bewusst darauf geachtet, dass die Ausstattung und auch die Lagerorte für die Ausrüstung ähnlich angelegt wird wie in den Fahrzeugen der anderen Ortsteile.

Zwei Atemschutzträger sofort einsatzbereit

Das hat den großen Vorteil, dass die Feuerwehrleute aus allen Abteilungen im Einsatz sofort wissen, wo sie bestimmte Gerätschaften finden können. Dieses Konzept habe sich nicht zuletzt auch bei dem Großbrand in Linach beim Sargenhäusle erneut bewährt. In der Kabine stehen bereits zwei Atemschutzgeräte, so dass die ersten beiden Feuerwehrleute beim Eintreffen am Einsatzort bereits fertig ausgerüstet sind.

Tank mit 1000 Liter Löschwasser

Darüber hinaus gibt es in der umfangreichen Beladung des Fahrzeugs zwei weitere Atemschutzgeräte. Wie auch in den anderen Ortsteilen soll auch in Linach das Fahrzeug einen Tank mit 1000 Liter Löschwasser bekommen, um hier bei einem Einsatz mit einem Sofortangriff beginnen zu können. Weitere Ausstattungsteile neben den üblichen Feuerwehr-Gerätschaften sind ein Stromerzeuger, eine Pumpe, verschiedene Werkzeuge und Lampen. Vor allem erhält das Fahrzeug auch einen hohen LED-Lichtmast zur schnellen Ausleuchtung der Einsatzstelle.

Allradfahrzeug wird in Sachsen abgeholt

Speziell für die Topographie hier im hohen Schwarzwald hat das Fahrzeug außerdem einen Allrad-Antrieb. Dadurch wird das ganze Fahrzeug etwas höher gelegt als bei den sonst üblichen Fahrzeugen dieses Typs. Bereits nach Ostern soll der Rohbau des Fahrzeuges durch Vertreter der Furtwanger Feuerwehr abgenommen werden. Etwa drei Wochen später kann dann das fertige neue Löschfahrzeug für Linach im Ziegler-Werk in Mühlau in Sachsen abgeholt werden.