In Gütenbach starten Schule und Kindergarten mit der Notbetreuung ins neue Jahr. Außerdem wird das Wahllokal für die Landtagswahl in die Mehrzweckhalle verlegt.

Hygienekonzept in neuer Halle problemlos umsetzbar

In der letzten Gemeinderatsitzung vor den Weihnachtsferien wurde der Rat über aktuelle Vorbereitungen zur Landtagswahl informiert. Bei der Wahl am 14. März wird das Wahllokal in die Mehrzweckhalle verlegt. Die Raumgröße erleichtere die Umsetzung eines Hygienekonzeptes und biete den Vorteil eines barrierefreien Zugangs, was bisher im Rathaus fehlte. Für einige Bürger wird dies sicherlich auch die erste Gelegenheit, einen Blick in die sanierte Halle zu werfen, meinte Gemeinderat Jörg Markon.

Halle ist abgenommen und damit für Schüler frei

Gemeinderätin Rafaela Riesle erkundigte sich in der jüngsten Sitzung danach, wann die Mehrzweckhalle wieder von den Grundschülern genutzt werden könnte. Bürgermeisterin Lisa Hengstler erklärte, dies sei nun nach der Abnahme der Halle uneingeschränkt möglich. Der Schulleiter und zugleich Sportlehrer Simon Götschel hatte bis dato noch einige Sportutensilien in den übergangsweise eingerichteten Bewegungsräumen im Turm des Schulgebäudes untergebracht, die nun in wieder zurück in die Halle umgezogen werden.

Die Duschen der Mehrzweckhalle warten nach Fertigstellung auf ihre Nutzer.
Die Duschen der Mehrzweckhalle warten nach Fertigstellung auf ihre Nutzer. | Bild: Gemeindeverwaltung

Wegen des zweiten Corona-Lockdowns hat sich der Wiedereinzug der Grundschüler nochmals verschoben. Hausmeister André Thieme nutzt diese Schließzeit derweil für weitere Schönheitsreparaturen.

So ist er momentan damit beschäftigt, die Sportfeldmarkierungen am Boden sowie die Rollen der Tisch- und Stuhlwagen unter der Bühne zu erneuern. Auch die Duschen konnten nun endgültig fertiggestellt werden. Dies verzögerten sich wegen nicht fristgerecht fertiggestellter Fliesenarbeiten und einem damit verbundenen Wechsel des Auftragnehmers.

Im Schul- und Kindergartengebäude bleibt anders als im Frühjahr keine Zeit für Renovierungsarbeiten.

Notbetreuung ist gestartet

Mit dem Ende der Weihnachtsferien startete am Montag die Notbetreuung. Anspruch haben Eltern, die beide berufstätig sind und von ihren Arbeitgebern gebraucht werden, beziehungsweise bei Alleinerziehenden das erziehende Elternteil.

Schon während der Ferien meldeten die betroffenen Eltern ihre Bedarfe an. Die Notbetreuung startete daher umgehend am Montag und deckt die Zeiträume ab, in welchen die Kinder auch unter normalen Umständen betreut beziehungsweise unterrichtet würden.