Endlich ist es soweit: Nach langer, bürokratisch bedingter Wartezeit kann nun die Nahwärme-Genossenschaft NeuWärme eG für Neukirch in den nächsten Tagen offiziell eingetragen und damit handlungsfähig werden.

Die Realisierung des Projektes soll nun zügig vorangetrieben werden. Noch einmal informiert die Genossenschaft jetzt am kommenden Montag, 14. September, um 19 Uhr in der Schwarzwaldhalle in Neukirch über ihr Projekt.

Angesprochen sind zum einen die Interessenten, die sich bereits für den Anschluss an die Nahwärme konkret gemeldet haben. Aber vor allem sollen zum anderen auch neue Interessenten die Möglichkeit haben, sich über das Angebot für ein regeneratives Wärmenetz zu informieren und dann auch anzuschließen.

Fünf Jahre Vorbereitungen

Seit fünf Jahren laufen die Überlegungen und anschließend die Vorplanungen für das Nahwärmenetz in Neukirch. Nachdem im vergangenen Jahr die Realisierung endgültig beschlossen wurde, gab es nun noch einmal eine bürokratisch bedingte Wartezeit, bis die Satzung für die neue Genossenschaft offiziell genehmigt wurde. Nun kann die Genossenschaft noch im Laufe des Septembers notariell beurkundet und damit handlungsfähig werden.

Ortsvorsteher Rainer Jung zeigt auf den Ort, an dem direkt oberhalb von Neukirch am Parkplatz an der B 500 dann im kommenden Jahr das Heizwerk entstehen soll.
Ortsvorsteher Rainer Jung zeigt auf den Ort, an dem direkt oberhalb von Neukirch am Parkplatz an der B 500 dann im kommenden Jahr das Heizwerk entstehen soll. | Bild: Stefan Heimpel

Am 14. September um 19 Uhr wird die NeuWärme eG ihr Konzept noch einmal vorstellen. Dann können auch alle Fragen zum Vertragsabschluss mit der Genossenschaft beantwortet werden. Es sind bereits die entsprechenden Vertragsunterlagen erstellt und die Kosten für den Anschluss wie auch für den Energiebezug können für jeden Teilnehmer individuell berechnet werden.

Etwa 80 Interessenten

Momentan sind es etwa 80 Interessenten, die sich nun in den nächsten Tagen der Genossenschaft anschließen und die entsprechenden Verträge unterzeichnen möchten. In der Genossenschaft hofft man aber auch auf weitere Interessenten, um die Wirtschaftlichkeit noch weiter erhöhen zu können. Sowohl die Planer wie die Berater der Genossenschaft sind an diesem Abend anwesend.

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Ökologie und Wirtschaftlichkeit

Interessant ist ein Anschluss an das Neukircher Nahwärmenetz für alle Hausbesitzer, die durch einen Umstieg auf regenerative Energien auch etwas für die Natur und das Klima tun wollen. Aber auch finanziell ist ein Umstieg häufig interessant, so die Initiatoren, beispielsweise wenn Erneuerungen an der Heizung anstehen. Denn außer den Kosten für den Anschluss an das Nahwärmenetz entstehen den Mitgliedern der Genossenschaft dann nur noch die reinen Energiekosten. Es gibt keine Heizungswartung, keine Reparaturkosten und auch keine Kosten für den Kaminfeger.

Weitere Informationen erhält man bei dem Genossenschaftsvorstand Michael Schätzle (Telefon 01590/1 45 37 71 oder E-Mail neuwaerme-eg-vorstand@web.de). Bei Bedarf erhält man hier auch Unterlagen und Beispielrechnungen für die Wärmeversorgung.

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