Heute, am 1. April um 14 Uhr, ist es so weit: Im Freizeitcenter Furtwangen, ehemalige Tennishalle in der Hinterbreg, eröffnet die Stadt Furtwangen ein Corona-Schnelltestzentrum für die Furtwanger Bevölkerung.

Einige Umbaumaßnahmen waren nötig und vielerlei technischen Voraussetzungen mussten geschaffen werden, um nun ab heute zweimal pro Woche freiwillige Bürgertestungen anbieten zu können.

Heute ohne Anmeldung

Eine Anmeldung für die Corona-Schnelltests ist am heutigen 1. April noch nicht erforderlich. Geöffnet ist das Testzentrum heute bis 19 Uhr.

Ab der kommenden Woche können sich die Bürger dann vorerst dienstags und freitags jeweils zwischen 7.30 Uhr und 19 Uhr kostenlos testen lassen, erstmals also am 5. April. Termine für die Corona-Schnelltests sind dann über die Internetseite www.testzentrum-furtwangen.de zu buchen. Je nach Bedarf wird der Zeitrahmen für die Testungen in den kommenden Wochen angepasst. Hierüber wird jeweils über die Presse informiert.

Mehr Helfer als notwendig

Viele ehrenamtliche Helfer haben sich bei der Stadtverwaltung gemeldet, um diese Testaktion zu unterstützen. „Über die große Hilfsbereitschaft haben wir uns sehr gefreut. Es haben sich weitaus mehr Personen für eine ehrenamtliche Unterstützung gemeldet als aktuell benötigt werden“, so Hauptamtsleiter Marcel Schneider. Pro Schicht sind drei Personen als Tester und drei weitere Helfer für die Dokumentation eingeteilt.

Rotes Kreuz mit im Boot

Angeleitet und unterstützt wird das Helferteam vom Furtwanger Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes. Die Federführung haben hier Martina Hauser und Michael Weißer. „Wir sind stolz, dass die Stadt unsere Unterstützung in Anspruch nimmt und wir hier helfen können“, so Michael Weißer.

Eröffnung früher als geplant

Hauptamtsleiter Schneider von der Furtwanger Stadtverwaltung ist froh, dass das Testzentrum nun schon früher als ursprünglich geplant seine Pforten öffnen kann. Sein besonderer Dank gilt neben den ehrenamtlichen Helfern sowie dem „starken Team des DRK Furtwangen“. Aber auch ohne die Unterstützung durch viele Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie der Technische Dienste wäre die Eröffnung in so kurzer Zeit nicht möglich gewesen.

Impfungen sollen folgen

„Neben den Bürgertestungen wird das Testzentrum künftig auch als kommunales Impfzentrum für die Furtwanger Hausärzte dienen“, erläutert Marcel Schneider. Die Stadt sei damit der Bitte der Hausärzte zur Schaffung einer zentralen Impfinfrastruktur nachgekommen.

Sobald die Hausarztpraxen in größerem Umfang mit Impfstoff beliefert werden, können diese die für Impfmaßnahmen ideale Infrastruktur nutzen. Erste Terminreservierungen gebe es bereits.

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Der Aufwand zur Herstellung dieser größeren Infrastruktur habe sich daher gelohnt. Sobald der Stadt Furtwangen der Impfstoff für einen kommunalen Impftag seitens des Landes zur Verfügung gestellt werde, könne auch ein solcher Impftag für eine größere Bevölkerungsgruppe hierdurchgeführt werden. Hierzu steht Bürgermeister Herdner in ständigen Gesprächen.

Für den Betreiber des Freizeitcenters Mike Bächle stand sofort fest, dass er seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. „Ich bin selbst im von der Pandemie betroffenen Gastronomie- und Eventbereich tätig und hoffe so, einen kleinen Teil zum Kampf gegen das Virus beizutragen“, betont er.