Von den 84 Schülern kommen 33 in zwei Klassen des Gymnasiums und 51 in zwei Klassen der Realschule. Aufgrund von Corona musste die Feier allerdings in einem deutlich kleineren Rahmen als sonst üblich stattfinden. Nicht zuletzt wies Schulleiter Andreas Goldschmidt die Eltern darauf hin, dass ab der zweiten Hälfte des Schuljahres voraussichtlich die Schüler des Gymnasiums wegen der Sanierung des OHG an den Ilben umziehen müssen.

Geteilte Freude

An verschiedenen Stellen wurde deutlich, wie Corona die Aufnahme der neuen Schüler am OHG beeinflusste. Zum einen wurde die Aufnahme-Feier geteilt: Zuerst einmal waren die Schüler des Gymnasiums an der Reihe, nach einer entsprechenden Pause dann die Schüler der Realschule. Mit Bedauern musste Schulleiter Andreas Goldschmidt auch erläutern, dass der sonst übliche feierliche Rahmen ausfällt. Sowohl die Schüler der Bläserklassen als auch die Sportler am OHG hatten seit fast einem halben Jahr keinen entsprechenden Unterricht mehr. Das Vorspiel der Bläserklasse oder Darbietungen der Tanz-Gruppen konnten daher nicht stattfinden.

Herzliches Willkommen

Das Willkommen für die neuen Schüler sei trotzdem ebenso herzlich, so Oberstudiendirektor Andreas Goldschmidt und Realschulrektor Jürgen Kemmelmeier bei der Begrüßung. Nach diesen ersten Grußworten wurden dann die Schüler gleich in ihre Klassen eingeteilt und konnten mit ihren Klassenlehrern zu einer ersten Unterrichtsstunde und zum Kennenlernen in das Klassenzimmer gehen. Die Schüler erhielten vom Freundeskreis der Schule einen Schul-Timer und von der SMV ein Überraschungspäckchen geschenkt.

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Während die Schüler dann im Klassenzimmer waren, informierte die Schulleitung die Eltern über verschiedene Punkte. Aber auch dies musste coronabedingt etwas anders ablaufen. Schon der sonst übliche Info-Abend im Vorfeld hatte nicht stattfinden können. So wurden die wichtigsten Informationen nun an diesem Tag vermittelt. Auch die sonst übliche Bewirtung der Eltern mit Kaffee und Kuchen konnte in dieser Wartezeit während der ersten Unterrichtsstunde nicht stattfinden: zum einen wegen Corona, zum anderen aber auch, weil die Mensa nach einem Wasserschaden aktuell noch saniert wird.

Entschuldigung per E-Mail

Es folgten für die Eltern verschiedene Informationen zum Thema Schulbus oder zur Entschuldigung bei Krankheit, die möglichst über E-Mail geschehen soll. Vor allem aber wurden die Eltern auf den Informationsdienst über die Homepage der Schule hingewiesen. Hier finden sich auch entsprechende Informationen zu den aktuellen Hygiene-Regeln, die aufgrund von Corona an der Schule beachtet werden müssen.

Hausaufgabenbetreuung getrennt

Ein wichtiger Hinweis betraf die Hausaufgabenbetreuung, die immer nur für einen Jahrgang gleichzeitig stattfinden darf. Daher gibt es zwei Nachmittage Betreuung für die fünfte und zwei Nachmittage für die sechsten Klassen. Rudi Schätzle, Vorsitzender des Freundeskreises, stellte das Freundeskreis-Gremium vor, das schon seit vielen Jahren mit vielfältigen Aktivitäten den Betrieb der Schule unterstützt und auch manche Anschaffung möglich macht, die im regulären Etat nicht vorgesehen ist.

Internet: www.OHG-Furtwangen.de

Voraussichtlich in der zweiten Schuljahreshälfte sollen 17 Klassen des Gymnasiums übergangsweise in die Räume der Anne-Frank-Schule ziehen. Die dortigen Grundschüler sind in der Friedrichschule untergebracht.
Voraussichtlich in der zweiten Schuljahreshälfte sollen 17 Klassen des Gymnasiums übergangsweise in die Räume der Anne-Frank-Schule ziehen. Die dortigen Grundschüler sind in der Friedrichschule untergebracht. | Bild: Jürgen Liebau

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