Am kommenden Samstag, 15. August, wird um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst bei der Fatimakapelle „Mariä Himmelfahrt„ gefeiert. Erstmals wird in diesem Jahr Pfarrer Martin Schäuble diesen traditionsreichen Gottesdienst feiern, auch wenn er sich eigentlich gerade im August im Urlaub befindet. Eine Abteilung der Stadtkapelle Furtwangen wird den Festgottesdienst wieder musikalisch umrahmen.

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Weithin sichtbar thront auf dem oberen Bühl über Furtwangen die Fatimakapelle. Sie steht als Zeichen des Dankes der Furtwanger Bürger dafür, dass entgegen jeder Erwartung vor 75 Jahren die Stadt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges verschont wurde. In einem 1944 und somit mitten im Krieg formulierten Gelübde hatten sich die Bürger dazu verpflichtet, diese Kapelle bei Verschonung der Stadt zu errichten. Bereits 1947 konnte der Grundstein gelegt werden. Am 15. August 1948 wurde die fertiggestellte Kapelle der Gottesmutter von Fatima geweiht. Seither ist die Fatimakapelle ein Ort der Ruhe, aber auch ein Mahnmal als Erinnerung an das Ende des Krieges in Furtwangen.

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Jedes Jahr zum Fest Mariä Himmelfahrt am 15. August rückt die Kapelle ganz besonders in den Fokus. Denn dann feiert die Pfarrgemeinde direkt bei der Kapelle einen festlichen Gottesdienst zu Ehren der Gottesmutter. Zum Fest „Mariä Aufnahme in den Himmel“ ist es ein guter Brauch, Blumen und Kräuter gebunden zu einem Kräuterbuschen in die Kirche mitzubringen und segnen zu lassen. Das ganze Jahr erinnert ein Sträußchen hinter dem Kreuz an Hilfe von oben. Diese Kräuterbuschen werden dann auch von Pfarrer Martin Schäuble gesegnet.

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Sitzgelegenheiten stehen in eingeschränktem Rahmen zur Verfügung. Es dürfen eigene Sitzgelegenheiten mitgebracht werden. Auf eine Bewirtung nach dem Gottesdienst wird dieses Jahr verzichtet.

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