Jährlich beginnt spätestens im Januar an der Robert-Gerwig-Schule (RGS) die Hochphase der Informationsveranstaltungen für die Bildungsangebote an dem Beruflichen Schulzentrum. Dieses Jahr war alles anders – aber nicht minder erfolgreich.

Anmeldetermine stehen an

Im März stehen die Anmeldetermine für die verschiedenen Schulen an. Doch vor der Anmeldung steht zuerst einmal eine grundlegende Information, vor allem an der Robert-Gerwig-Schule, die zahlreiche Schultypen für Berufsbilder bietet. Der Besuch von Bildungsmessen oder die Beteiligung an Informationsabenden an Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschulen in der Region gehörten zum Standardprogramm, um Schüler für die RGS zu gewinnen. Besonders beliebt war der Tag der offenen Tür mit praktischen Vorführungen in den Berufen ebenso wie Informationsmöglichkeiten bei Schülern und Lehrkräften.

Das könnte Sie auch interessieren

Nachdem sich aber spätestens seit Dezember abzeichnete, dass es dieses Jahr keine Präsenzveranstaltungen wird geben können, liefen im Organisationsteam der RGS die Köpfe und Drähte heiß, wie die Schüler erreicht und angemessen informiert werden könnten.

Auch klassische Informationspakete

Zunächst wurden klassische Informationspakete geschnürt, die an die entsprechenden Schulen versendet wurden, um die dortigen Abschlussklassen zu versorgen. Vor allem aber war nun das zentrale Medium das Internet. Man schaltete sich online zu Veranstaltungen hinzu oder kontaktierte die Schüler digital. In einem zweiten Schritt wurden die Informationsangebote auf der Homepage ausgeweitet.

Ein besonderes Angebot waren telefonische und digitale Informationsabende zusammen mit den jeweiligen Abteilungsleitern, um im direkten Gespräch Fragen beantworten zu können. Gerade das neue Onlineformat des digitalen Infoabends fand Resonanz, vor allem im Bereich des Beruflichen Gymnasiums und der Wirtschaftsschule, sodass sich der Aufwand für alle Beteiligten gelohnt hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Fabian Mauz, der Koordinator der diesjährigen Informationsveranstaltungen, machte deutlich, dass sich natürlich alle die klassischen Präsenzformate zurückwünschen. Allerdings zeigte er sich auch überrascht, wie groß die Resonanz auf die Onlineangebote war. Auf seine Rundschreiben über die Online-Dienste habe es Hunderte von Rückmeldungen gegeben. Nicht zuletzt bewährten sich die guten Kontakte zu den Schulen der Region. Denn von dort kam überall die Zusage, die Infoangebote an die Schüler weiterzugeben. Die Resonanz auf die Online-Informationen sei auf jeden Fall riesig gewesen.