Einen gemütlichen Hock mit einem kühlen Bier, und dies trotz Corona, dies wollte der Musikverein Schönenbach am Sonntag seinen Freunden bieten. Anstelle des sonst Anfang Juli üblichen Spausik-Festes fand nun das Gartenfest des Musikvereins bei strahlendem Sonnenschein im Freien beim Dorfgemeinschaftshaus statt; das Ganze natürlich im Einklang mit der Corona-Verordnung.

Kleine, feine Alternative zum Spausik-Fest

Nachdem klar war, dass das Spausik-Fest des Schönenbacher Musikvereins in diesem Jahr wegen Corona nicht stattfinden kann, machte sich die Vorstandschaft Gedanken, ob man nicht eine kleine Alternative bieten könnte. Vorsitzender Daniel Armbruster machte im Gespräch deutlich, dass es bei diesem Fest unter Corona-Bedingungen nicht darum ging, einen Gewinn für die Vereinsarbeit zu erwirtschaften.

„Mit Abstand wieder etwas zusammen unternehmen“

Sondern Ziel war es lediglich, in dieser angespannten Situation den Menschen aus Schönenbach und Umgebung einmal etwas Anderes bieten zu können. „Lasst uns mit Abstand wieder etwas zusammen unternehmen!“, formulierte der Musikverein das Motto dieser Veranstaltung. Und der Musikverein hatte dann Glück, an diesem Sonntagnachmittag herrscht auch strahlender Sonnenschein. Und offensichtlich waren die Menschen froh, dass sie wieder einmal auch „mit Abstand“ zusammenkommen konnten.

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Maximal 99 Sitzplätze verfügbar

Schon kurz nach der Eröffnung am späten Vormittag war der Festplatz voll. Aufgrund der Verordnungen gab es maximal 99 Sitzplätze. Mancher musste daher ein paar Minuten am Eingang des Geländes warten, bis wieder Plätze frei waren.

Fest den ganzen Tag ausgebucht

Den ganzen Tag war das Fest damit ausgebucht. Stark vertreten waren Bürger aus Schönenbach, die mit ihrem Musikverein feiern wollten, aber auch aus der Region kamen viele Besucher, vor allem von befreundeten Musikvereinen.

Keine Live-Musik und kurze Speisekarte – und dennoch viel Vergnügen

Selbstverständlich gab es unter diesen Bedingungen keine Live-Musik, sondern nur Blasmusik aus der Konserve, präsentiert von einem DJ. Auch die Speisekarte war recht kurz, aber kühle Getränke, Grillwurst, Pommes und Schnitzelwecken standen natürlich darauf. Daniel Armbruster zog eine sehr positive Bilanz, denn im Vorfeld habe man nicht abschätzen können, ob das Angebot überhaupt angenommen werde und ob auch das Wetter mitspiele.

Der Musikverein wird einen Teil des Erlöses einer sozialen Einrichtung spenden, die allerdings noch nicht ausgewählt ist.