Bei der bevorstehenden Corona-Impfaktion stellen sich einige Fragen – vor allem für die älteren Personen, die als erstes an der Reihe sein sollen. Die Bregtalgemeinden bieten Unterstützung an, zum Beispiel bei der Organisation des Impftermins.

Dieser Tage wurde landesweit mit der Impfung begonnen und angesichts der geringen Zuteilung an Impfstoffen, sind viele Fragen offen, die vor allem den Personenkreis betrifft, der mit höchster Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung hat. Vor allem die, die älter als 80 Jahre sind. Die Bürgermeister Josef Herdner (Furtwangen), Robert Strumberger (Vöhrenbach) und Lisa Hengstler (Gütenbach) informieren ihre Einwohner in einer Pressemitteilung über die Impfung.

Höheres Infektionsrisiko für Heimbewohner

Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sind durch die Nutzung von Gemeinschaftsräumen einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt als Menschen in ihrer eigenen Wohnung. Die mobilen Impfteams suchen deshalb nach vorheriger Terminabsprachen Alten- und Pflegeeinrichtungen auf, um die Bewohner vor Ort zu impfen. Die Bürgermeister machen laut Mitteilung alles, dass die Bewohner der Einrichtungen in den Bregtalgemeinden schnellstmöglich eine Chance haben, sich impfen zu lassen.

Keine Impfungen in Wohnungen

Impfungen bei pflegebedürftigen Menschen in deren Wohnung oder Impfungen in temporären Impflokalen seien auf Grund der sehr begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffes noch nicht möglich, heißt es. Man hätte seitens der Bürgermeister gerne jetzt schon etwas unternommen, um koordinierte Fahrten zu den Impfzentren zu ermöglichen. Eine ergänzende Terminvergabe über koordinierte Abfragen der Städte und Gemeinden könne gegebenenfalls dann in Betracht kommen, wenn Impfstoff in größerem Maße zur Verfügung stehe, so die Bürgermeister.

Bei Bedarf gebe es jetzt schon Unterstützung bei der Organisation eines Impftermins, denn die Terminvergabe stelle gerade für die aktuell berechtigten Personen oft eine große Herausforderung dar, wissen die Bürgermeister. Hilfestellungen gibt es entweder über das Internet unter www.impfservice.de oder unter Telefon 116 117. Hier können Termine in den Impfzentren vereinbart werden. Auch die Mitarbeiter in den Bürgerbüros stehen bei Fragen zur Verfügung.

Bereits in Betrieb ist das zentrale Impfzentrum in Freiburg in der Messe Freiburg. Ab 22. Januar sollen auch im Kreisimpfzentrum in Villingen-Schwenningen in der Tennishalle Schwenningen, Waldeckweg 25, Termine möglich sein.