Das Sozialministerium in Stuttgart kündigte an, dass auch in Furtwangen ein Impftermin vor Ort für über 80-Jährige geplant ist. Die Details müssen allerdings noch geklärt werden, so Furtwangens Hauptamtsleiter Marcel Schneider.

Termin für alle drei Gemeinden

Dieser Termin wird auf jeden Fall gemeinsam für alle drei Gemeinden des oberen Bregtals stattfinden. Aber zuerst einmal gelte es nun Gespräche mit den verschiedenen Beteiligten zu führen. Auch müsse geklärt werden, ob der benötigte Impfstoff dann auch zeitnah zur Verfügung steht.

Mobile Impfteams unterwegs

Im Lauf der kommenden Woche, möglicherweise bereits in der Gemeinderatssitzung am Dienstag, werde es weitere Informationen geben, sagte Marcel Schneider. Minister Manne Lucha vom Stuttgarter Sozialministerium hatte bekannt gegeben: „Nachdem in Alten- und Pflegeheimen viele Erstimpfungen abgeschlossen und Zweitimpfungen terminiert sind, freut es mich sehr, dass die mobilen Impfteams für mobilitätseingeschränkte über 80-Jährige zu Vor-Ort-Terminen in interessierte Kommunen kommen.“

Zu den Kommunen, die dieses Pilotprojekt umsetzen werden, gehört auch Furtwangen. Mobile Impfteams des Landes kommen zu Vor-Ort-Terminen in die Kommunen, um dort bewegungseingeschränkte Menschen im Alter von über 80 Jahren aus der ersten Priorisierungsstufe zu impfen.

„Es freut mich sehr, dass wir den Impfstoff weiter in die Fläche bringen“, sagte Minister Lucha beim Start dieser Aktion am Mittwoch in Stuttgart. „Bei unseren Vor-Ort-Impfaktionen sind wir auf die Kooperation mit den Gemeinden, Städten und Landkreisen und natürlich den Impfzentren angewiesen. Deshalb bin ich begeistert, dass etliche Kommunen bereits ihre Mitarbeit signalisiert haben.“

Noch viel Arbeit für Gemeinden

Zu den ersten neun Kommunen und Landkreisen aus dem ganzen Land gehört auch Furtwangen. Dabei wurden vom Ministerium speziell Gebiete berücksichtigt, für welche die regionalen Impfzentren nicht einfach zu erreichen sind. Für die Stadt bedeutet dies eine umfangreiche Arbeit für die Organisation. Dafür gibt es vom Ministerium einen kompletten Leitfaden.