In Furtwangen und den Stadtteilen werden seit April und noch bis Ende November Kartierungen von Arten und Lebensraumtypen der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH), weiterer Tiere (Vögel, Insekten) sowie Pflanzen durchgeführt. Die Kartierungen finden auf wenigen Stichprobenflächen überwiegend im Außenbereich statt. Die Untersuchungen erfolgen im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW). Eine Zuordnung von Ergebnissen zu Grundstückseigentümern oder Bewirtschaftenden finde bei der Erfassung und Auswertung der Kartierungen nicht statt. Es würden auch keine dauerhaften Markierungen auf der Fläche vorgenommen.

Grundstücke dürfen betreten werden

Im Rahmen dieser Erhebungen sei es den Kartierenden als Beauftragten der LUBW grundsätzlich erlaubt, Grundstücke ohne vorherige Anmeldung zu betreten (Paragraf 52 Naturschutzgesetz). Die Kartierenden betreten nur Grünlandflächen und Wald im Außenbereich, beziehungsweise nutzen das vorhandene Wegenetz. Die von der LUBW beauftragten Personen hätten eine Kartierbescheinigung, die sie im Gelände mit sich führen. Die Kartierenden seien in der Regel alleine im Gelände unterwegs. Bei der Kartierung sollen in jedem Fall die geltenden Vorgaben zur Kontaktbeschränkung zur Eindämmung des Corona-Virus eingehalten werden.