• Info-Panne: Die Infektion wurde bereits am 9. Oktober festgestellt, die Quarantäne lief bis zum gestrigen Sonntag.Bekannt wurde dieser neue Fall erst am Wochenende. Wie Heimleiter Peter Baake, der einige Tage im Urlaub war, einräumte, sei die Berichterstattung zu Corona an die Presse „untergegangen“.
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  • Tests: Am 9. Oktober habe das Gesundheitsamt der Einrichtungsleitung mitgeteilt, dass ein Mitarbeiter aus der Pflege Corona-positiv ist. Der Mitarbeiter war am 4. Oktober zuletzt im Dienst gewesen. Nach Absprache mit dem Gesundheitsamt erfolgte dann sofort ein Abstrich bei allen Mitarbeitern und Bewohnern dieses Wohnbereichs, die mit dem Betroffenen Kontakt gehabt hatten. In den Tagen danach liefen dann die Rückmeldungen bei den Mitarbeitern zum Test und zur Quarantäne ein. Alle getesteten Mitarbeiter und Bewohner waren Corona-negativ.
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  • Quarantäne: Die Quarantäne-Zeit für die Station wurde vom Gesundheitsamt festgelegt auf zwei Wochen ab dem 10. Oktober – also bis zum gestrigen Sonntag. In dieser Zeit gab es keinen weiteren Corona-Fall. In diesen zwei Wochen war die Station komplett nach außen hin geschlossen, die Angehörigen der Bewohner wurden entsprechend informiert. Die Belieferung der Station mit Essen oder Wäsche wurde über Sicherheitsschleusen abgewickelt. Andere Mitarbeiter des Hauses durften die Station in dieser Zeit nicht betreten, auch nicht die Mitarbeiter der Leitung. Und nicht zuletzt wurde bei allen Bewohnern des betroffenen Wohnbereichs zwei Mal täglich die Temperatur gemessen und gleichzeitig auf mögliche Corona-Symptome geachtet. Damit hat das Altenheim St. Cyriak auch diese schwierige Situation wieder gemeistert.
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  • Schutzmaßnahmen: Schon einige Tage bevor der aktuelle Fall bekannt wurde, waren in einer Leitungssitzung weitere Maßnahmen zur Kontaktverminderung in St. Cyriak beschlossen worden. Alle Dienstbesprechungen finden seither im Kirchbergtreff im Untergeschoss statt, der ist abgeschieden, für Bewohner nicht zugänglich und kann von außen betreten werden. Aktuell werden die Arbeitsplätze der Verwaltung auf Home-Office vorbereitet. Die Besuchszeiten für die Angehörigen wurden wesentlich verkürzt, und die Eingangstür des Hauses ist verschlossen. Ein Einlass ist nur nach Rücksprache mit den Mitarbeitern möglich. Die Gottesdienste in der Kapelle werden auf die Wohnbereiche übertragen. Der Treffpunkt im Foyer wurde aufgelöst, Kontakte zu anderen Wohnbereichen werden vermieden. Alltagsmasken sind Pflicht in der gesamten Einrichtung. Außerhalb des eigenen Wohnbereichs besteht für die Bewohner Maskenpflicht.

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