Schwungvoll begrüßte die Trachtenkapelle St. Märgen-Glashütte den Frühling in der Schwarzwaldhalle in Neukirch. Mit dabei war erstmals die Trachtenkapelle Altglashütten, die in drei Jahren ihr 100-jähriges Bestehen feiert.

Der Vorsitzende der Trachtenkapelle St. Märgen-Glashütte, Wilfried Löffler, blickte auf eine sehr gut besetzte Halle. Unter den Gästen waren auch der Bürgermeister der Gemeinde St. Märgen, Manfred Kreutz, sowie sein Stellvertreter Gerhard Dold. Marina Simon und Angelina Weidlich führten humorvoll und souverän durch das Programm. Hierbei kamen auch sachkundige Erläuterungen zu den einzelnen Stücken nicht zu kurz.

Vom klassischen Marsch bis zur feierlichen Ouvertüre reichte das Programm unter Leitung des Dirigenten Klaus Simon. So wurde das Konzert eröffnet mit der Ballade der bekannten schwedischen Gruppe Abba „The way of old friends“, arrangiert für Blasmusik von Martin Scharnagl. Es folgte die mächtige Ouvertüre „König David“. In musikalischen Bildern beschreibt der Komponist Georg Stich das Leben des großen Königs von Israel. Danach kam das feurige Temperament der Pusztabewohner in der „Reise nach Ungarn“, einem ungarischen Tanz von Gerald Servit, zur Geltung.

Bravourös meisterte Alfred Brugger den schwierigen Solopart am Bariton beim folgenden Stück „Großvaters Uhr“. Ebenso glanzvoll zeigte sich Solist Timo Löffler am Schlagzeug bei „Purple Drums“. Von der Polka „Typisch Edi“ von Edwin Sagert, dem Leiter der mittlerweile aufgelösten „Original Kapelle Egerland“ waren die Besucher ebenso begeistert wie vom letzten Stück des ersten Programmabschnittes: der vor Freude und Euphorie strahlende Marsch von Martin Scharnagl „Euphoria“.

Alfred Brugger zeigte sein Können am Bariton beim Stück „Großvaters Uhr“.
Alfred Brugger zeigte sein Können am Bariton beim Stück „Großvaters Uhr“. | Bild: Isabella Heimpel

Weil der Beifall nicht enden wollte, holte der Dirigent Klaus Simon zwei Stücke aus dem Repertoire: den österreichischen Traditionsmarsch „Regimentskinder“ von Julius Fucik, bei dem die Besucher begeistert mitklatschten, und schließlich die Feierabendpolka von Hans-Reiner Schmidt.

Im Anschluss nahm die Trachtenkapelle Altglashütten auf der Bühne Platz. Unter der Leitung ihrer Dirigentin Hannah Löffler eröffnete die Kapelle den zweiten Teil des Programmes mit dem prächtigen Konzertmarsch „Salemonia“. Kurt Gäble schrieb dieses Stück im Auftrag des Salemer Musikvereins für das Salemer Schlossfest vor zehn Jahren. Bekannte Melodien in Medleys zusammengefasst wie „Beach Boys Golden Hits“, „Pirates of the Carribbean“ und die besten Hits von Tina Turner wurden vom Publikum mit teils tosendem Beifall aufgenommen.

Mit zwei Zugaben bedankte sich die Trachtenkapelle Altglashütten bei den begeisterten Blasmusikfans in der Schwarzwaldhalle. Somit ging ein schöner Abend der Blasmusik zu Ende und Wilfried Löffler bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Konzertabends beigetragen haben.

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