Einen ungewöhnlichen Verwendungszweck für Kartons demonstrierten die Teilnehmer am Sommerferienprogramm der Stadt Furtwangen: Unter der Regie von Kristin Tetzlaf von der Freien evangelischen Gemeinde wurden Mauern gebaut und Geschicklichkeitsspiele veranstaltet. 118 gleichgroße Kartons, die sonst für alle möglichen Verpackungszwecke verwendet werden, standen den Kindern für die verschiedenen Aktionen zur Verfügung.

Erste Aufgabe: Eine Mauer aufstapeln

Die erste Aufgabe erschien ganz einfach: Rings um die Kinder eine Mauer aus diesen Kartons bauen, sodass die Kinder dann von außen nicht mehr zu sehen sind. Kleinere Schwachstellen waren hier schnell beseitigt.

Bauen und experimentieren

Doch dann wurde es schwieriger, die gleiche Aufgabe galt es nun mit der Hälfte der Kartons zu erfüllen, was schon einige Überlegungen erforderte. Dann wurde den Teilnehmern am Ferienprogramm aber freier Lauf gelassen. Sie konnten mit den Kartons bauen und experimentieren, wie sie wollten.

Stapeln auf einer Decke

Eine noch größere Herausforderung war dann eine weitere Aufgabe. Auf dem Hof beim Postkraftwagenhof hatten die Kinder in zwei Gruppen jeweils eine Decke liegen. Auf dieser mussten sie ganz nach Belieben Kartons stapeln, breit oder hoch und so viele sie wollten.

Schöner Turm stürzt ein

Dann wurde es schwierig, denn diese Decke musste, ganz ohne jede Zeitmessung, über den Hof gezogen werden. Entscheidend an der Ziellinie war dann nur noch, wieviele Karton-Etagen stehen geblieben waren. So kam beispielsweise ein schöner großer Turm sehr gut über die ganze Strecke. Doch dann bei der Hektik an der Ziellinie stürzte er fast komplett ein.

Zum Abschluss ein Tunnel gebaut

Bei der dritten Runde erinnerte Kristin Tetzlaf die Kinder noch einmal an die vorherige Methode beim Mauerbau mit den versetzten Kartons, was deutlich mehr Stabilität brachte. Zum Abschluss wurde dann aus Kartons ein Tunnel gebaut, durch den die Kinder, natürlich auch wieder mit einem Karton, krabbeln mussten. Der Spaß war auf jeden Fall groß, wie den Kindern bei diesen Aktionen anzusehen war.

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