Der Rat für nachhaltige Entwicklung zeichnet die Bürgerwerke mit dem Qualitätssiegel Werkstatt N aus. Der unabhängige Zusammenschluss von mehr als 10 000 Bürgern, zu dem auch die Mitglieder des Furtwanger Vereins Energiewende gehören, wird damit für sein Engagement für die Energiewende in Bürgerhand geehrt.

Zum fünften Mal vergibt der Rat für nachhaltige Entwicklung sein Qualitätssiegel an richtungweisende Ideen und Projekte, die nachhaltiges Denken und Handeln im Alltag lebendig machen. Zu den ausgezeichneten Projekten gehören 2016 auch die Bürgerwerke als Zusammenschluss von fast 50 Energiegenossenschaften und mehr als 10 000 Bürgern, die gemeinsam die Energiewende vorantreiben.

„Alle ausgezeichneten Initiativen sind wichtige Vorbilder für eine gelebte Nachhaltigkeit mitten in der Gesellschaft. Sie zeigen auf kreative und innovative Weise, wie ein verantwortungsvoller Umgang untereinander, in der Wirtschaft und mit der Umwelt gelingen kann“, resümiert die Ratsvorsitzende Marleen Thieme. Zu den Bürgerwerken gehört auch der Energiewende-Verein, der die Energiewende in Furtwangen voranbringt. Die Vereinsvorstände Richard Kugele und Felix Duffner freuen sich über die Auszeichnung und sehen sie als Bestätigung für die Arbeit des Vereins: „Die Zukunft unserer Energieversorgung ist erneuerbar, regional und unabhängig – genau dafür setzt sich der Verein gemeinsam mit den Bürgerwerken ein. Wir Bürger nehmen hier vor Ort unsere Energieversorgung selbst in die Hand. Wir freuen uns sehr, dass der Rat für nachhaltige Entwicklung uns dafür auszeichnet.“

Der Energiewende-Verein versorgt im Verbund der Bürgerwerke Haushalte und Unternehmen mit erneuerbarem Bürgerstrom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. Alle Erzeugungsanlagen werden auf der Internetseite der Bürgerwerke vorgestellt, so dass jeder Kunde nachvollziehen kann, wo sein Strom produziert wird. Als Energieversorger für die Region setzt sich der Verein dafür ein, dass die Energiewende im oberen Bregtal mit neuen Erneuerbaren-Energie-Anlagen, wie zum Bespiel dem reaktivierten Wasserkraftwerk Linach, weiter vorangeht. Damit engagieren sich die Energiebürger des Vereins für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und die Akzeptanz der Energiewende.

Informationen im Internet:

www.buergerwerke.de