Bloggen ist ein beliebter Zeitvertreib in der Internet-Gemeinschaft. Diesen Trend nutzt auch das Deutsche Uhrenmuseum und präsentiert jede Woche ein neues Thema auf seiner Homepage.

Da gibt es eine Menge an Ideen, die sich in Form eines Blogs darstellen lassen, meint Eva Renz, Pressesprecherin des Deutschen Uhrenmuseums. Dabei kann auf das große Fachwissen des Uhrenmuseums zurückgegriffen werden. Aber auch Besucher geben Anregungen für einen Blog, weiß Renz und zitiert die Frage: „Gibt es eigentlich einen Uhrmacherheiligen?“

Buntes Sammelsurium

So hat sich seit dem vergangenen Jahr ein buntes Sammelsurium an Themen im Blog eingestellt, über das gesprochen und das kommentiert werden darf. Gerne könnten Interessierte in ihren sozialen Netzwerken auf den Blog hinweisen. Für das Uhrenmuseum sei das eine willkommene Gelegenheit, die Uhrengeschichte und das Museum neuen Personenkreisen zu erschließen.

365 Tage geöffnet

Besonders stark werde der Beitrag „365 Tage geöffnet“ angeklickt, verweist Renz auf die statistische Auswertung des Blogs. Tatsächlich sei das Deutsche Uhrenmuseum mit seinen umfangreichen Öffnungszeiten etwas Besonderes in der Museumslandschaft. In Deutschland gebe es ihres Wissens gerade mal noch drei andere Museen, die ebenfalls an 365 Tagen geöffnet hätten.

Die Abonnentenzahlen steigen munter, freut sich Renz über das wachsende Interesse an den Blog-Beiträgen. Diese Plattform erfordert natürlich auch Pflege. „Das kann nicht einer allein machen“, betont Renz. Derzeit seien es fünf bis sechs Leute, die sich um Beiträge kümmerten. „Wir arbeiten sehr gut zusammen.“

Grundlagenarbeit

Bei Anfragen im Museum, beispielsweise zur Zeitumstellung, kann auf Blog-Beiträge verwiesen werden. Teilweise ist es auch Fachwissen und Grundlagenarbeit, die sich für Beiträge auf Wikipedia nutzen lassen.

Jeden Donnerstag gebe es einen neuen Beitrag, macht Renz Lust, regelmäßig den Blog anzuklicken oder ihn zu abonnieren. Die Themen sind vielfältig: Zur Fußball-WM erschien der Beitrag „Uhren und Fußball“, der originelle Fußball-Uhren vorstellt. Bei „Woher kommen unsere Stunden?“ wird ein Blick auf die Geschichte der Zeitmessung geworfen. Und einen Einblick in die Uhrenproduktion vor 150 Jahren gibt „Aus der Lebenswelt der Uhrmacher“.

Informationen im Internet:
https://blog.deutsches-uhrenmuseum.de