Der August war der fünfte Monat in Folge, der in Furtwangen deutlich zu warm war. Zugleich waren die vergangenen Wochen sehr trocken und sonnig und setzten auch in diesem Punkt die Witterung der Vormonate fort.

Jahr 2003 bleibt an Spitze

Mit 16,7 Grad war der August an der Wetterstation auf dem Kussenhof um 2,6 Grad zu warm, gemessen am langjährigen Durchschnitt. Dieser ergibt sich aus den Messungen seit 1979. Damit steht der August auf Platz vier in der nunmehr 40-jährigen Wetterstatistik. In den Jahren 1992 und 2015 war der August jeweils noch minimal wärmer, an der Spitze steht weiterhin der Sommer 2003 mit 20,0 Grad im August.

16 Sommertage im August

An immerhin 16 Tagen im zurückliegenden Monat wurde an der Wetterstation der Wert von 25 Grad erreicht oder überschritten. Meteorologen sprechen dann von einem Sommertag. Solche Sommertage gibt es im Furtwanger August im Mittel fünf bis sechs, im Jahr 2003 wurde mit 19 der bisherige Spitzenwert erreicht.

Der höchste Einzelwert des vergangenen Monats belief sich auf 30 Grad am 6. August, er blieb damit nur ein halbes Grad unter dem Höchstwert des Vormonats, der am 31. Juli verzeichnet wurde. Jedoch in der letzten Augustwoche wurde es auch schon wieder kühl: 2,5 Grad wurden am frühen Morgen des 26. August gemessen.

Morgens wieder kühl

Dramatisch war teilweise die Trockenheit. Mit 83 Litern pro Quadratmeter erreichte der August immerhin noch zwei Drittel seines Normalwertes. Doch ein Stück weit täuscht dieser Wert über die wochenlange Trockenheit hinweg; alleine 40 Prozent der Monatsniederschläge fielen in den letzten zwei Tagen. Besonders drastisch war die Trockenheit zwischen dem 7. Juli und dem 12. August, denn in diesen gut fünf Wochen fielen in der Summe weniger als 11 Liter Regen pro Quadratmeter.

Während manche Teile Deutschlands im Monat August nur wenige Liter pro Quadratmeter an Regen bekamen, gab es in Furtwangen immerhin vier Tage, die jeweils den Wert von zehn Litern deutlich überschritten.

Deutlich über dem langjährigen Durchschnitt lag die Sonneneinstrahlung mit 156 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Das war ein Plus von rund neun Prozent. Und es war der fünfte Monat in Folge, der deutlich mehr Sonne brachte als normal.