Über 80 Absolventen verabschiedete die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen (Wing) in der Aula der Hochschule Furtwangen. 23 Studierende des Bachelorstudiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen – Marketing und Vertrieb“, 26 Studierende des Bachelorstudiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen – Product Engineering“ und acht Studierende des Bachelorstudiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen – Service Management“ sowie 25 Studierende der beiden Masterstudiengänge „Wirtschaftsingenieurwesen – Sales & Service Engineering“ und „Wirtschaftsingenieurwesen – Product Innovation“.

Jahrgangsbeste Bachelor-Absolventen sind Tobias Ebner (Platz eins), Lukas Bohusch (Platz zwei) und Beate Friedrich (Platz drei). Jahrgangsbester des Studiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen – Sales and Service Engineering“ ist Jochen Simon Hees, Jahrgangsbester von „Wirtschaftsingenieurwesen – Product Innovation“ ist Leonard Sporleder.

Insgesamt nahmen an der Feierstunde rund 180 Gäste teil – darunter Eltern, Professoren und Mitarbeiter der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Das Programm gestaltete die Fakultät gemeinsam mit den Absolventen.

In seiner Festrede riet Wing-Dekan Jörg Jacobi den Absolventen, nicht allein dem Geld zu folgen, sondern dem Herzen: „Das Geld kommt dann oft von selbst“. Er appellierte an die Zuhörer, Verantwortung zu übernehmen – beruflich wie privat, im Ehrenamt und für das Gemeinwohl: "Geben sie etwas zurück, bieten sie sich an, übernehmen sie auch Aufgaben außerhalb ihres Betriebes und ihrer Familie. Geben sie auch dann immer ihr Bestes! Und tragen sie so ihren Teil zu einer besseren Welt bei“.

Absolventin Katja Schlageter lobte in ihrer Rede vor allem das tolle Miteinander und die daraus resultierende positive Lernatmosphäre an der Hochschule Furtwangen und in der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen hervor. Sie sieht die Zukunft für sich und ihre Kommilitonen durchweg optimistisch: „Die momentane Wirtschaftslage in Deutschland, aber auch in zahlreichen anderen Ländern, bietet auf Jahre Perspektiven und Chancen wie kaum zuvor. Für uns als ehemalige Studierende der Hochschule Furtwangen ganz besonders“.

Master-Student Philipp Schellhammer lobte vor allem den Praxisbezug der Ausbildung: „Highlights während der Studienzeit waren die Einblicke, die wir durch Dozenten aus der Industrie, wie zum Beispiel von Porsche oder Bosch, bekommen konnten. An aktuellen Beispielen oder eben auch Problemstellungen durften wir unser theoretisches Wissen praktisch anwenden. Firmenbesuche bei Heller oder Herrenknecht eröffneten Perspektiven, die für uns bis dahin größtenteils völlig fremd, aber höchst interessant waren“.