Eine Bombe der „Revolutionären Zellen“, ein offizielles Staatspräsent der DDR und der Tarnname „Brieftaubenuhr“: Die Ausstellungsstücke erzählen im Deutschen Uhrenmuseum in Furtwangen von den explosiven Spannungen im 20. Jahrhundert. Dass es sich bei allen Objekten um Wecker handelt, ist kein Zufall.

Auch in der aktuellen Sonderausstellung „Rasselbande — Die Wecker kommen!“ dreht sich alles um die Nervensäge. Am Museumstag werden in den Kompaktführungen „Wecker machen Politik“ ausgesuchte Exemplare vorgestellt. So harmlos sie auch aussehen, Wecker sind ein handfester Beweis für das Pulverfass Geschichte.

Am 21. Mai ist der Eintritt zu dieser Veranstaltung frei. Zwischen 11 und 17 Uhr finden die Kompaktführungen regelmäßig statt, sie dauern 25 Minuten. Das Museum ist von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Im Bild dient Wecker Sonochron von Emes Schwenningen als Zeitzünder.