Der Rohrbacher Ortschaftsrat beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung vor allem mit dem Dorfgemeinschaftshaus. Eine Herzensangelegenheit ist das Gebäude für den Ortsvorsteher Karl Wehrle. Er will das Projekt bis zur Vollendung begleiten. Berücksichtigt werden sollen vor allem der Kindergarten, sanitäre Einrichtungen, der Saal und die Küche.

Zur Küche legte der Ortsvorsteher einen vorläufigen Plan vor, der durch Schreiner Wolfgang Dorer fachmännisch überarbeitet wird. Zur Ausstattung sollen Kühlschrank, Ablagefläche, eine mobile Fritteuse, ein runder Tisch, Spülen und Hängeschränke für Geschirr gehören. Veränderungen an der Außenfassade seien nicht gestattet. Bei den Fenstern plädierte man für eine Kunststoffausführung mit Dreifachverglasung.

Derzeit laufen die Ausschreibungen der Gewerke. Bedacht werden müssten Statik, Heizung, Stromversorgung, Schall- und Brandschutz. Der Saal soll 150 Stühlen Platz bieten, eine Leinwand mit Beamer solle installiert und ein Raumteiler vorgesehen werden. Die Ausstattung wird durch die Vereine erfolgen. Nötig seien ein Telefon, ein Notfallplan und ein Pelletslager. Baubeginn soll im März sein, der Bau durch technische Fachleute begleitet werden.

Daneben appellierte Ortsvorsteher Karl Wehrle an alle Bürger, für die Kommunalwahl Listen zu erstellen. Dabei sei es egal, ob diese parteipolitisch gebunden seien oder nicht. Vielmehr gehe es darum, dem Dorf Gewicht zu verleihen. Am 26. Mai stehen die Kommunalwahlen an und wichtig sei es, einen Ortschaftsrat zu haben, damit der Teilort eine Stimme in der Stadt Furtwangen habe. „Sechs“ heiße die Zauberzahl, aber es sollten doppelt soviele Kandidaten sein. Das Dorf solle repräsentiert werden, denn man könne vieles steuern, warb Wehrle.

Karl Wehrle gab außerdem bekannt, dass die Beleuchtung nach einem Kabeldefekt in der Berthold-Ketterer-Straße wieder in Ordnung sei. Grundtalweg und Straße am Reibschenberg seien gerichtet, und für das Dorfgemeinschaftshaus die nötigen Mittel im Haushaltsplan eingestellt.

Zugestimmt wurde im Ortschaftsrat dem Bau einer Waldarbeiter-Schutzhütte nahe des Umsetzers und einem Vordach beim Grundhof. Der Dank des Ortsvorstehers galt den Initiatoren des Rohrbacher Skifestes, das erfolgreich verlaufen sei.

Schließlich soll bei einer Verkehrsschau eine innerörtliche Ampelanlage ins Blickfeld rücken, die Franz Kienzler zum Schutz von Kindern als nötig erachtet.