Etliche Investitionen halten die Stadt in diesem Jahr finanziell in Atem. Neben der Sanierung des Otto-Hahn-Gymnasiums mit Realschule ist es auch der Ausbau des Breitbands, der zu Buche schlägt.

Glasfaserausbau dauert noch vier bis fünf Jahre

Wie von Bürgermeister Josef Herdner zu erfahren ist, steht vor allem im Bereich Sommerberg und in Schönenbach in diesem Jahr der Ausbau des Glasfasernetzes an, außerdem im Außenbereich von Neukirch. In der Vorbereitung sind die Maßnahmen für Linach und Rohrbach. Hierfür sollen in diesem Jahr Förderanträge gestellt werden, um dann im Jahr darauf an die Umsetzung zu gehen. In den Folgejahren sollen weitere Gebiete Breitband erhalten. Herdner geht davon aus, dass dieses Thema die Stadt noch die nächsten vier bis fünf Jahre verfolgen werde. Die Stadt werde in den Breitbandausbau allein in diesem Jahr rund drei Millionen Euro investieren, wobei die Arbeiten über den Zweckverband Breitbandversorgung erfolgen.

Baumannstraße wird fertig

Auch im Bereich Straßenbau stehen verschiedene Vorhaben in diesem Jahr an. „Die Baumannstraße werden wir noch vollends fertig machen“, so Herdner. Hier stünden noch Maßnahmen im Bereich der evangelischen Kirche und im Kreuzungsbereich mit der Gerwigstraße an. Außerdem werde im Kreuzungsbereich von Baumann- und Bahnhofstraße ein Pflaster eingebracht, damit das Gebäudeensemble dort mit dem Mehrgenerationenhaus einen besonderen Charakter bekomme. Die Sanierungen an der Fohrenstraße sollten in diesem Jahr zu Ende geführt werden. Ebenfalls für dieses Jahr sind Maßnahmen an der Allmendstraße geplant, wo Setzungen im Gehweg und der Straße zu beobachten seien.

Parkplätze nach Hausabriss

Auf der Agenda steht außerdem der Abriss eines von der Stadt erworbenen Hauses in der Bahnhofstraße in der Nähe des Mehrgenerationenhauses. Dort sollen Parkplätze für zehn bis 15 Fahrzeuge entstehen. Vorgesehen sei in diesem Jahr auch der Austausch des Bodens in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums. Voraussichtlich würden hierfür die Sommerferien genutzt, um den Sportbetrieb möglichst wenig zu stören.

Mehr Platz für Veranstaltungen

Auch in den Ortsteilen sollen verschiedene Maßnahmen realisiert werden. Herdner erwähnt die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Rohrbach. Er hofft, dass die Witterung mitmacht und das Dorfgemeinschaftshaus noch in diesem Jahr wieder genutzt werden kann. Im Erdgeschoss werde dabei eine größere Räumlichkeit geschaffen, damit die Vereine dort ihre Veranstaltungen abhalten könnten. Der Kindergarten sei momentan nach Schönenbach ausgesiedelt, solle dann aber wieder im ersten Obergeschoss des Dorfgemeinschaftshauses einziehen.

Bauplätze in Schönenbach

In Schönenbach sei vorgesehen, das Baugebiet Hofrain zu erweitern, damit dort acht Bauplätze entstünden. „Interessenten sind da“, meint Herdner.

Auch die Wasserversorgung verlangt Investitionen. Die Ganterhofquellen werden erneuert, informiert der Bürgermeister. Dabei solle auch der Wasserverlust durch schadhafte Leitungen reduziert werden. Deshalb würden auch die Zu- und Ableitungen zur Quellfassung kontrolliert.

Wasser für Vöhrenbach

Vöhrenbach möchte seine Wasserversorgung absichern. Deshalb werde Vöhrenbach eine Leitung bis zum Untertal verlegen, um dort an das Leitungsnetz von Furtwangen anzuschließen, erklärt Herdner. Schönwald und Schonach haben den Anschluss ans Furtwanger Wasser bereits 2018 vollzogen, so der Bürgermeister. Der Wasserreichtum Furtwangens liege vor allem im Katzensteig. Dieser Bereich sei sehr grundwasserreich. „Bei allem Verbund denken wir auch ein Stück weit an uns“, betont Herdner. So gehe der Eigenbedarf Furtwangens vertraglich vor, und es seien mit den Verbundgemeinden Wassermengen geregelt, die im Bedarfsfall maximal zur Verfügung gestellt werden könnten.

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