Einstimmig hat der Furtwanger Gemeinderat beschlossen, dass sich die Stadt Furtwangen mit drei Anteilen an der Genossenschaft „NeuWärme“ Neukirch beteiligen will, da auch drei städtische Gebäude an dieses Nahwärme-Netz angeschlossen werden sollen. Im Januar hatte die Genossenschaft ihr Projekt im Gemeinderat vorgestellt, allerdings ist sie noch in der Gründungsphase.

Genossenschaft wartet auf Genehmigung

Derzeit fehlt noch die Genehmigung durch den Genossenschaftsverband für das Neukircher Projekt. Diese Eintragung wird für die nächste Zeit erwartet, dann werden auch die Mitglieder in die Genossenschaft offiziell aufgenommen. Ein Teil der notwendigen Investitionskosten für das Projekt soll durch Genossenschaftsanteile finanziert werden. Im Satzungsentwurf ist festgelegt, dass ein Genossenschaftsanteil 2000 Euro beträgt.

Stadt zeigt ihre Unterstützung

Die Stadt Furtwangen hat in Neukirch drei Gebäude. Schule/Kindergarten, Rathaus und Schwarzwaldhalle kommen für einen Anschluss an die Nahwärme infrage. Mit der Beteiligung durch drei Anteile soll auch zum Ausdruck gebracht werden, dass die Stadt hinter diesem Projekt steht. Finanziert werden diese drei Anteile als außerplanmäßige Ausgabe.

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Allerdings hat die Stadt bereits verschiedene Kosten zur Gründung der Genossenschaft beziehungsweise zur Erstellung der entsprechenden Versorgungsanlagen finanziert. Nach der Eintragung der Genossenschaft müsse hier noch verhandelt werden, welche dieser Kosten die Genossenschaft übernimmt. Für die Finanzierung der Planungskosten und die Durchführung der geplanten Leitung unter der Bundesstraße 500 hat die Stadt bereits etwa 30.000 bis 40.000 Euro ausgegeben.