Offiziell wurde am Pfingstmontag der Spielplatz beim Linacher Gemeindehaus eingeweiht. Hierzu kamen auch Kinder, deren Eltern sowie Interessierte aus der Bevölkerung.

Der neue Spielplatz befindet sich zwischen Gemeindehaus und Kirche. Ortsvorsteher Arno Ruf erwähnte, dass man sich vor zwei Jahren das Gelände angeschaut habe. Anfangs bestand Skepsis. So ist die Lage doch etwas steil. Nach mehreren Terminen entwickelte sich aber immer mehr ein realisierbares Konzept.

Dank galt hier auch dem anwesenden Bauhofleiter Norbert Wiehl. Hat doch sein Team den Spielplatz im vergangenen Jahr gebaut. Früher sei das Gasthaus „Adler“ die Ortsmitte gewesen. Durch das Neubaugebiet mit dem nun geschaffenen Spielplatz sei eine neue Ortsmitte entstanden.

Eine neue Attraktion in der Linacher Ortsmitte ist der Spielplatz. Dieser wird von den Kindern rege genutzt.
Eine neue Attraktion in der Linacher Ortsmitte ist der Spielplatz. Dieser wird von den Kindern rege genutzt. | Bild: Andreas Trenkle

Die Landtagsabgeordnete Martina Braun sagte, dass dieser Spielplatz die neue Ortsmitte nun kröne. Sie wohnt gleich nebenan und meinte, dass dieser Ort früher ihre Lieblingswiese gewesen sei. Aber hier sei es wichtig, die Vegetation auch mit einzubeziehen. Wichtig sei so ein Spielplatz auch für die soziale Kommunikation: als Begegnungsstätte.

Ein Ort der Kommunikation

Aber auch die Rhythmikgruppe um Roswitha Straub sowie der Nachwuchs des Harmonikavereins können diesen nutzen. „Spielplätze tragen zum Sozialverhalten bei“, so Braun. In Richtung Bürgermeister Josef Herdner meinte sie weiter, dass so etwas in Furtwangen auch toll wäre. „Der Stadtgarten würde so etwas auch vertragen.“ Bürgermeister Josef Herdner meinte, dass so ein Ort der Kommunikation gerade auch in den Ortsteilen sehr wichtig sei. „Wir sind bemüht, dass alle etwas haben.“ Auch sollen so die Ortsteile gestärkt werden. Viel Lob zollte er seinen Mitarbeitern im Bauhof, die diese tolle Anlage erstellt hätten: „Sie konnten zeigen, was in ihnen steckt.“

Den kirchlichen Segen erteilte der katholische Pfarrer Paul Demmelmair. Anschließend wurde der Spielplatz von den Kindern rege genutzt.