Der Schwarzwaldverein Neukirch startete an Christi Himmelfahrt zum diesjährigen Jahresausflug an den Achensee in Tirol. Nachdem in Neukirch, Furtwangen und in Schönenbach die Teilnehmer einstiegen, ging die Fahrt am Bodensee vorbei durch das südliche Bayern über Bad Tölz, wo Mittagspause gemacht wurde, nach Achenkirch am Achensee. Hier konnte ein Heimatmuseum besucht werden oder auch am Strand entlang geschlendert werden. Danach ging es weiter nach Maurach am Südende des Sees ins Hotel „Moser“, um das Nachtquartier zu beziehen.

Da die ursprünglich geplante Wanderung wegen Winterschäden an einem Wanderweg nicht stattfinden konnte, wurden drei unterschiedlich schwierige Wanderungen am See entlang unternommen. Diese führten von Seespitz nach Pertisau und weiter zur Gaißalm. Diejenigen, die nicht den ganzen Weg laufen wollten, fuhren mit dem Schiff von Pertisau zur Gaißalm. Hier kamen alle zur Mittagspause zusammen, um danach mit dem Schiff zur Seespitze zurück zu fahren.

Am Samstag erkundigten die Schwarzwälder nicht luftige Höhen, sondern es ging in die Tiefe hinab. Eine Besichtigung des Schaubergwerks in Hainzenberg im Zillertal stand an. Mit der Bummelbahn ging es für die Teilnehmer zur Kapelle Maria Rast. Anschließend in die ehemalige Goldmine. Nach der einstündigen Führung stand noch die Besichtigung einer Schaukäserei auf dem Tagesprogramm. Nach einer Käseprobe und der Einkaufsmöglichkeit im „Käsladerl“ nebenan ging es zurück bis Jenbach an den einzigen Bahnhof mit drei Gleisbreiten. Dort hieß es einsteigen in die älteste Zahnradbahn Europas. Von dort ging es nach Maurach, wo es direkt neben dem Hotel eine Ausstiegsmöglichkeit gab.

Am letzten Tag wurde auf dem Weg in Richtung Heimat zunächst noch der „Lustigen Friedhof“ in Ramsau besucht. Ein Stück weiter der Heimat entgegen, gab es einen Stopp bei der Zammer Lochputz, einer Klamm, mit der eine Sage von einer Wassernymphe und einem jungen Hirten verbunden ist. Der Abschluss fand bei einem Abendessen im „Löwen“ in Schönenbach statt.