Eine runde Sache war wieder der Uhrenhändlerempfang als Auftakt zur 35. Antik-Uhrenbörse Furtwangen (AUF). Erfreuliches Interesse zeigten die Furtwanger Bürger.

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Mehr als 130 Händler dabei

Alles war stimmig – die Ansprachen, die Musik und die Verköstigung mit Sektempfang. Bei herrlichem Sonnenschein gab Bürgermeister Josef Herdner den Startschuss und hieß neben vielen anderen Besuchern besonders Landrat Sven Hinterseh, Professor Eduard Saluz und den langjährigen organisatorischen Leiter und jetzigen Mithändler Jacques Barthillat willkommen. Erfreut stellte der Rathaus-Chef fest, dass mehrere Sponsoren wieder mit im Boot waren und dass die spanischen Freunde aus San Feliu vertreten waren.

Guten Anklang finden die Bannertaschen. Hier präsentiert Christine Dorer von der Stadtverwaltung ein ansehnliches Exemplar. Taschen, die aus ausgedienten Werbebannern und Fahnen geschneidert werden, erfreuen sich generell wachsender Beliebtheit. Bilder: Siegfried Kouba
Guten Anklang finden die Bannertaschen. Hier präsentiert Christine Dorer von der Stadtverwaltung ein ansehnliches Exemplar. Taschen, die aus ausgedienten Werbebannern und Fahnen geschneidert werden, erfreuen sich generell wachsender Beliebtheit. | Bild: Siegfried Kouba

Zugreifen am kalten Büfett

Mehr als 130 Händler hatten sich bereits im Gebäude der Wissenschaft mit ihren Wurzeln in der Uhrmacherei eingerichtet. Daher galt der Dank Herdners der Hochschule Furtwangen (HFU). Er wünschte allen Beteiligten einen reibungslosen Ablauf, der durch die Mitarbeit von Francesca Hermann und Gaby Zähringer garantiert werde. Schließlich lud der Schultes alle ein, am kalten Büfett zuzugreifen und wies auf die Bannertaschen hin.

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Landrat Hinterseh begeistert

Landrat Sven Hinterseh, der bereits mit Uhrmachermeisterin Michal Stärr einen Rundgang machte, war begeistert. Er wies auf die Tradition des Uhrmacherhandwerks und der industriellen Fabrikation hin, ausgehend von der 1850 gegründeten ältesten Uhrmacherschule Deutschlands. Das große Erbe sei Verpflichtung, verantwortungsvoll weiterzumachen. Hinterseh wünschte alles Gute für den Verlauf der Börse, denn enorme Werte gingen über den Tisch mit wahren Prachtexemplaren.

Engagiert legen sie sich ins Zeug: Lucas Klein (von links), Tom Timmler und Neil Richter, um Jazzstandards zu präsentieren.
Engagiert legen sie sich ins Zeug: Lucas Klein (von links), Tom Timmler und Neil Richter, um Jazzstandards zu präsentieren. | Bild: Siegfried Kouba

Organisatorin Gaby Zähringer war einer Crew von Francesca Hermann, dem Verein zur Förderung des Deutschen Uhrenmuseums (VFDU), dem Bewirtungsteam und den Hausmeistern dankbar, die zum Gelingen von ereignisreichen und kurzweiligen Tagen beitrugen.

Musikalische Begleitung

Für musikalische Unterhaltung sorgten das „Trio KRT“ bei. Tom Timmler (Saxophon), Neil Richter (Kontrabass) und Lucas Klein (Drumset) boten Jazz-Standards wie „Summertime“ mit Aha-Effekt.