Die Verlegung des Breitbandkabels nach Rohrbach soll nun doch wieder abhängig von einem Radweg gemacht werden. Das wurde in der Sitzung des Ortschaftsrates deutlich. Er sei jüngst mit dem Bürgermeister und seinen Ortsvorsteher-Kollegen zusammen gekommen, um die Themen Breitband, den Rad- und Gehweg nach Schönenbach sowie eine gemeinsame Verkehrsschau zu besprechen, erklärte Ortsvorsteher Karl Wehrle.

Bach eventuell ins alte Bett

Mittlerweile habe es auch Ortstermine mit betroffenen Grundstückseigentümern gegeben – fast alle seien da gewesen. Zusätzlich soll nun der Breitbandausbau im Zuge der Realisierung des Radwegs weiter gehen, zudem habe sich die EGT dazu entschlossen, auch die Stromleitungen unter die Erde zu bringen. Fakt sei nun, dass der Radweg ab dem Anwesen Kammerer bis zur Einmündung in die L 173 verläuft auf der rechten Seite talabwärts – einige Natursteinmauern gelte es zu überwinden, eventuell müsse auch der Bach wieder zurück in sein ursprüngliches Bett.

Brücke wird saniert

Eine Planung und damit verbunden der Zuschussantrag seien erst möglich, wenn die endgültige Trasse feststehe, so Wehrle. Sicher sei, dass der Radweg weitgehend eine Breite von 2,50 Metern erhält und asphaltiert werden soll. In diesem Zusammenhang werde auch die „schlechteste Brücke im Landkreis“ an der Landsstraße 175 saniert, dazu soll die Straße selbst punktuell saniert werden.

Kritik an Schneeablagerung

Ratsmitglied Michaela Duffner berichtete, dass sie von einem Nachbarn einen Brief bekommen habe. „Private Schneeablagerungen werden nicht mehr geduldet – nur mehr die städtischen“, habe ihr der Bürger mitgeteilt. Das sei eher eine Sache für eine Privatklage denn für den Ortschaftsrat, meinte Karl Wehrle. Sehr wahrscheinlich müsse sich der bestehende Ortschaftsrat noch zu einer Sitzung treffen, gegebenenfalls auch nach der Wahl. „Wir sind offiziell bis zum 30. Juni im Amt, es sei denn, die konstituierende Sitzung des neuen Ortschaftsrats ist davor“, betonte Wehrle.

Häuser werden gebaut

Im Neubaugebiet am Bürgermeister-Volk-Weg ist das erste Haus projektiert – es wurde ohne weitere Fragen einstimmig das Einvernehmen erteilt. Am Berthold-Ketterer-Weg soll bei der Hausnummer 10 ein Anbau entstehen, auch da gab der Ortschaftsrat einhellig grünes Licht. Zwar seien bisher nur Pläne vorhanden, doch ein Bauantrag soll schon in der nächsten Woche folgen bei dem dritten, dem „halben“ Bauantrag: Nach dem Anwesen Grieshaber will der Bauherr eine Doppelgarage als Lagerraum bauen. Auch da gab es keine Einwendungen, zumal das Bauwerk in den Hang hinein gebaut wird und graue Ziegel bekommen soll.