Der Schwarzwald-Bike-Marathon hat 2017 in etwa die Rekordergebnisse des Vorjahres erreicht: 2562 Sportler in allen Kategorien. Zufrieden äußerte sich Bürgermeister Josef Herdner, Vorsitzender des Vereins Schwarzwald-Bike-Marathon, über die 21. Auflage. Positiv auch die Bilanz der Marathon-Geschäftsführerin Christine Dorer. Bei der Firmenwertung seien 13 neue Unternehmen hinzugekommen.

Der Samstagnachmittag startet mit der Laufrad-Trophy. 95 Kinder waren mit Lauf- oder Kinderfahrrad auf einem kleinen Rundkurs unterwegs. Alle bekamen am Ende eine Medaille.

Als Ansager fungierte Stefan Lubowitzki. Er moderierte auch den Marathon am Sonntag. Dabei wurde er unterstützt von Eva Maria Fünfgeld. Sie hatte beim ersten Schwarzwald Bike Marathon die Königsetappe gewonnen.

Beim Kids Cup wurden die 198 jungen Biker auf der Trainingsstrecke des Furtwanger Skiclubs kräftig gefordert. Bei ihnen wurde nach Altersklassen dann jeweils auch ein Sieger ermittelt. Die Siegerehrung fand auf dem Robert-Gerwig-Platz statt. Dort wurde auch das Biker-Fest gefeiert und in der nahe gelegenen Mensa die Nudelparty.

Am Sonntag startete pünktlich um 7 Uhr der Bike-Marathon mit 155 gemeldeten Teilnehmern über die 120 Kilometer-Strecke. Später war der Start für die Fahrer über 90 Kilometer. Die größte Gruppe bei diesem Wettkampf waren die Teilnehmer über 60 Kilometer: 877 Fahrer. Über 42 Kilometer waren 841 Fahrer gemeldet. Hinzu kamen noch weitere 42 Fahrer beim Jugendcup.

In der Carl-Diem-Straße und Weiherstraße gab es Probleme, weil mehrere Autos trotz Halteverbotsschilder abgestellt worden waren. Hermann Fengler vom Ordnungsamt musste drei Fahrzeuge abschleppen lassen.

Wichtige Station beim Bike-Marathon ist die Katharinenhöhe. Hier laufen alle vier Strecken parallel. Das Klinikgelände ist ein idealer Ort, um das Rennen zu beobachten. Hans-Peter Pohl aus Schonach moderierte für die Zuschauer. An die Einrichtung geht seit jeher ein Teil des Startgeldes.

Richtiges Gedränge gab es dann im Zielbereich, als die 2000 Fahrer ankamen. Auf dem Gerwig-Platz wurden die Zuschauer bewirtet. Auf einem Bildschirm konnten sie das Geschehen an Ziel und Katharinenhöhe verfolgen.

77 Helfer von Rotem Kreuz und Bergwacht waren am Sonntag im Einsatz. In Furtwangen und an sechs Stationen entlang der Strecke waren sie positioniert. Außerdem standen vier Notärzte bereit. Einer im Zielbereich und drei sind auf Motorrädern auf der Strecke unterwegs. Hinzu kamen 190 Feuerwehrleute 450 Helfer aus Vereinen und Gruppierungen.