Zu einem Schulfest hatte die Furtwanger Werkrealschule eingeladen. Im Mittelpunkt stand dabei die Vorstellung der Ergebnisse aus der Projektwoche. Eröffnet wurde das Fest durch die Schülersprecher, Schulleitung und Vertreter der Eltern. Den offiziellen Abschluss bildete ein großer Start für einen Luftballon-Wettbewerb.

Neben den Ausstellungen gab es auch Möglichkeiten für die Besucher, sich selbst praktisch zu betätigen. Nicht zuletzt wurden natürlich auch verschiedene Speisen und Getränke angeboten. Während der Projektwoche hatten die Schüler sich drei Tage lang ganz intensiv mit einem Thema beschäftigt. Erstmals waren dabei die Projekte nicht klassenweise, sondern nach Interesse verteilt worden.

Zwei dieser Projekte wurden beim Schulfest praktisch vorgeführt. So hatte sich eine Gruppe der Arbeit und dem Leben auf dem Bauernhof gewidmet. Bei Familie Bärmann in Rohrbach ging es vor allem um die Arbeit mit den Tieren. Dazu gehörte das Ausmisten genauso wie die Tierpflege. Auch bei den Reitausflügen mussten die Kinder lernen, dass bei der Rückkehr zuerst einmal das Tier versorgt werden und Wasser bekommen muss, bevor man sich selbst erholen kann. Am Rande konnten die Kinder sogar die Seile, um die Pferde zu führen, selbst flechten und so erkennen, dass man vieles selbst herstellen kann. Auf dem Schulhof gab es Ponyreiten und die Kinder konnten rund um die Schule ihre Runden mit mehreren Ziegen drehen.

Beim Schulfest dürfen Kinder die Tiere nicht nur streicheln, sondern auch ausführen.
Beim Schulfest dürfen Kinder die Tiere nicht nur streicheln, sondern auch ausführen.

Ein zweites ganz praktisches Beispiel war das Klettern, beziehungsweise ein Seil-Aufzug an einem Baum. Betreut von einem Lehrer, konnten die Kinder am Seil in die Höhe fahren und von oben einen Blick auf den Schulhof werfen. Praktisch betätigen konnten sich die Besucher beispielsweise bei der Tape-Art, also der grafischen Gestaltung mithilfe von Klebebändern. Sie konnten beim Projekt „Basteln mit Waldmaterialien“ selbst Dekorationen herstellen oder im Projekt Gartengestaltung ein Insektenhotel für den eigenen Garten bauen. Schließlich gab es Informationen über den Kurs im Babysitten. Interessante Objekte hatte das Guerilla-Gardening zu bieten, mit der Herstellung kleiner bepflanzter Gefäße aus Abfallprodukten wie Kunststoffflaschen. Im Rahmen eines Projektes war ein neuer Image-Film über die Werkrealschule entstanden, wofür die Schüler unter anderem ihre Mitschüler und Lehrer interviewten. Auch dieses Ergebnis wurde beim Schulfest mehrfach vorgeführt.

Schließlich gab es eine kleine Ausstellung mit praktischen Vorführungen. Hier wurden Holzfiguren bunt bemalt, die künftig an verschiedenen Stellen die Schule schmücken und lebendig machen sollen. So konnten Eltern und Geschwister der Schüler einen guten Eindruck bekommen, was während der Projekttage an der Schule alles geboten war. Ergänzt wurde dieses Angebot durch weitere Vorführungen. Eine Mädchenriege präsentierte akrobatische Übungen und nicht zuletzt stellte sich ein Mitschüler als großer Zauberer Sebastiano vor. Bei diesem bunten Angebot herrschte in und um die Schule reger Betrieb, wobei man ausgesprochenes Glück mit dem Wetter hatte. denn trotz schwarzer Wolken ringsherum blieb es weitgehend trocken, auch alle Programmpunkte im Freien konnten problemlos stattfinden.