Die Hospizbewegung ambulant im Schwarzwald-Baar-Kreis begleitet schwerkranke Menschen bis in den Tod, auch den Angehörigen stehen die Begleiter in dieser schweren Zeit bei. Eine gründliche Ausbildung geht den Einsätzen voraus. Den jüngsten Kurs absolvierten auch vier Frauen aus der Region Furtwangen, damit sind sechs Hospizbegleiterinnen verfügbar. Im ganzen Landkreis sind es knapp 50, die meisten von ihnen Frauen.

Dorothee Siedle ist eine von ihnen, aus der Raumschaft sind es zudem Jutta Schlimpert, Andrea Stockburger, Margarete Dotter, Theresia Kaltenbach und Regina Schatz.

Ein halbes Jahr dauerte die Ausbildung, bei der die Teilnehmer lernen, wie man mit Kranken und ihren Angehörigen kommuniziert, welche rechtlichen und medizinischen Aspekte zu beachten sind und vieles andere. Zur Ausbildung gehört auch ein Praktikum. Ganz wichtig: die Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter unterliegen der Schweigepflicht. Keine Rolle spielt die Religion oder Konfession, die Begleiter sind für alle da.

Hospizbegleiter arbeiten ehrenamtlich, Hilfe und Zuwendung sind kostenlos. Die Helfer kommen zu den Kranken nach Hause, sie kümmern sich aber auch in Krankenhäusern, Pflegeheimen und im Palliativzentrum um die Menschen.

Wer Begleitung wünscht, wendet sich an die Hospizbewegung ambulant Schwarzwald-Baar. Karin Schleicher und Jutta Bender in Villingen koordinieren die Einsätze. Sie helfen nicht nur bei der Organisation, sie unterstützen die Hospizbegleiter auch, sollte es Probleme oder Unklarheiten geben. Zur Supervision trifft man sich einmal monatlich. Die Hospizbewegung ambulant Schwarzwald-Baar finanziert sich durch Zuschüsse der Krankenkassen und des Landkreises sowie durch die Beiträge der Mitglieder und durch Spenden.

Wer für sich oder einen Angehörigen Begleitung wünscht, kann sich an Karin Schleicher wenden. Sie ist Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr unter Telefon 07721-408735 zu erreichen, die E-Mail-Adresse lautet info@hospiz-sbk-ambulant.de.

Informationen im Internet:http://www.hospitz-sbk-ambulant.de