Wenn die Bewohner Neukirchs ab der kommenden Woche nach Furtwangen oder Richtung Schönwald fahren wollen, brauchen sie viel Geduld und Zeit. Die B 500 wird ab Montag, 27. August, zwischen der Abzweigung nach Gütenbach (Landstraße 173) bis zur Einmündung Neukirch auf einer Länge von 350 Metern voll gesperrt.

Wie das Regierungspräsidium mitteilte, wird der Streckenabschnitt saniert. Die Sperrung soll rund zehn Tage dauern.

Im Gegenzug wird die Strecke zwischen Neukirch und Kalte Herberge wieder für den Verkehr frei gegeben. Sie wurde Mitte April voll gesperrt. Der Verkehr nach Furtwangen wurde seitdem über das Urachtal, Vöhrenbach weiter nach Furtwangen und Neukirch umgeleitet, ebenso in umgekehrter Richtung nach Titisee-Neustadt und Hinterzarten.

Erheblicher Umweg

Wer nun ab Montag von Neukirch nach Furtwangen fahren will, muss einen erheblichen Umweg in Kauf nehmen. Er wird offiziell über die Strecke über das Uracher Tal und Vöhrenbach umgeleitet.

Besonders happig wird es für Verkehrsteilnehmer, die von Hinterzarten oder Neustadt kommend nach Gütenbach wollen, denn Neukirch wird für sie zur Sackgasse. Auch sie müssen dann offiziell den Umweg über Urach, Vöhrenbach und Furtwangen nehmen.

Weitere Baustellen

Auch in Furtwangen wird es nicht ganz so glatt laufen, denn dort befinden sich derzeit weitere Baustellen mit Ampeln.

4,2 Millionen Euro investiert

Die Bundesstraße 500 erhält insgesamt zwischen Kalte Herberge und Abzweigung Gütenbach auf einer Strecke von 6,7 Kilometern eine neue Fahrbahndecke. Erneuert werden die Trag-, Binder- und Deckschicht, Bauwerksabdichtungen auf Brücken, Entwässerungseinrichtungen, Randeinfassungen, Verkehrsschilder, Leitpfosten, Fahrbahnmarkierung sowie Schutzeinrichtungen. Die Kosten sind mit 4,2 Millionen Euro veranschlagt.