Mit einem Gottesdienst wurde der Furtwanger Pfarrer Lutz Bauer in sein Amt als Hochschulseelsorger eingeführt. Er wird zusammen mit den katholischen Kollegen Michael Schlegel die ökumenische Campuskirche auf den Weg bringen.

Auf die vielfältigen Verflechtungen mit den Gemeinden und mit anderen Hochschulen wies Pfarrer Gregor Bergdolt vom evangelischen Oberkirchenrat hin. Die Campuskirche werde im ökumenischen Geist die Nachbarschaft zwischen Konfessionen und Religionen pflegen, betonte er. Dekan Wolfgang Rüter-Ebel hatte zu Beginn des Gottesdienstes versichert, man wolle Lutz Bauer auf dem Weg zur Hochschulseelsorge begleiten.

In seiner Predigt ging Lutz Bauer auf die „spannende Wechselwirkung“ zwischen Warten und Arbeiten ein, er beleuchtete die Entstehung der Hochschule und betonte, man müsse, damals wie heute, Aktion und Reflexion in ein gutes Verhältnis bringen. Ebenso hob er hervor, dass an der Furtwanger Hochschule Studierende aus 95 Nationen eingeschrieben sind. Bauer berichtete ferner, dass die gute Zusammenarbeit mit Michael Schlegel von der katholischen Pfarrei sich seit langem bewährt hat und eine gute Basis für die Campuskirche sei.

Den Dank an beide Konfessionen brachte der Rektor der Hochschule, Rolf Schofer, zum Ausdruck. Gerade in Furtwangen schaffe auch die räumliche Nähe zu den Kirchen viele Verbindungen. Barbara Schlenke vom Referat für Hochschulen der Erzdiözese Freiburg lobte die „stetige und geduldige Arbeit“, die die ökumenische Hochschulseelsorge schon bisher geleistet habe. Mit ihren Zielen und Ideen seien Lutz Bauer und Michael Schlegel „immer einen Schritt voraus“ gewesen. „Wir machen jetzt schon viel miteinander“, bestätigte Michael Schlegel.

Peter Baake vom evangelischen Kirchengemeinderat hob den gelungenen Anfang der Campusgemeinde hervor, die voraussichtlich im April 2019 offiziell gestartet wird. Bei Sekt und einem Imbiss wurde nach dem Gottesdienst noch in geselliger Runde diskutiert.