Viele Eltern und Schüler nutzten die Gelegenheit, sich bei einem vielseitigen und interessant gestalteten Angebot ausführlich zu informieren. In den vergangenen Jahren fand diese Informationsveranstaltung im Vorfeld der Anmeldungen jeweils am Mittwochabend statt. Allerdings sind zu dem Zeitpunkt nur wenige Schüler im Haus. Gerade die authentische Information durch die künftigen Mitschüler fehlte.

Und so hat die Robert-Gerwig-Schule einfach einen Schultag verlegt: Statt dem Unterricht am Aschermittwoch fand nun der reguläre Unterricht am vergangenen Samstag statt. Die Besucher konnten einen normalen Schul-Alltag an der Robert-Gerwig-Schule mit ihren vielen verschiedenen Schularten erleben. Aber es gab nicht nur Unterricht.

Die verschiedenen Schultypen hatten auch ihre Informationsstände aufgebaut und präsentierten zusätzlich manches interessante Angebot. Ganz wesentlich richtet sich diese Information an die Absolventen von Werkrealschulen, Realschulen und der zehnten Klasse der Gymnasien aus Furtwangen, Triberg und St. Georgen.

Hier wird der Chemie-Unterricht am beruflichen Gymnasium vorgestellt. Bild: Stefan Heimpel
Hier wird der Chemie-Unterricht am beruflichen Gymnasium vorgestellt. Bild: Stefan Heimpel

Diese Schüler konnten sich zusammen mit ihren Eltern damit sowohl ein Bild vom Unterricht machen, als auch zusätzlich grundlegende Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten einholen, von der Wirtschaftsschule über die dreijährige Berufsfachschule bis zu den beruflichen Gymnasien und dem Berufskolleg. Aber auch für die Robert-Gerwig-Schule selbst war diese Information und Werbung wichtig, um auch im kommenden Jahr wieder entsprechende Schülerzahlen zu erreichen und damit die große Vielfalt zu erhalten.

Wie Schulleiter Klaus Ender erläuterte, spürt auch die Robert-Gerwig-Schule die demografische Entwicklung. Während es früher in manchen Schularten sogar Wartelisten gab, ist aktuell keine der verschiedenen Klassen bis zur Maximalzahl belegt. Der Zweig Technik und Management am technischen Gymnasium konnte sogar wiederholt nicht eingerichtet werden. Eine kleine Klasse gab es auch im einjährigen Berufskolleg zur Erlangung der Fachhochschulreife, wo Absolventen mit einer Berufsausbildung die Fachhochschulreife erreichen können.

In vielen anderen Bereichen ist allerdings die Belegung immer noch gut. Vor allem rechnet Klaus Ender für das kommende Jahr mit eher wieder etwas steigenden Zahlen.

Die Besucher wurden gleich im Foyer der Schule von verschiedenen Infoständen erwartet, auch die Cafeteria, betrieben von den Schülern, zeigte ihr Angebot. Dazu kamen die Informationsstände der Schulzweige, zum Teil mit interessanten Ausstellungsstücken. Fachlehrer gaben dabei ausführlich Auskunft.

Und nicht zuletzt konnten die Besucher die verschiedenen Klassenräume besichtigen. Entweder konnten sie dort den regulären Unterricht – beispielsweise in Physik oder Chemie der beruflichen Gymnasien – mitverfolgen. Oder es wurde wie bei den Systemelektronikern Unterhaltsames geboten: Die hatten beispielsweise einen Roboter im Einsatz, der für die Besucher ganz frisch Schoko-Früchte zubereitete. Und es gab ein Roboter-Autorennen.

Weitere Informationen: www.rgs-furtwangen.de