Es ist Endspurt für den Bau des neuen Betriebshofs der technischen Dienste Furtwangen, der landläufig auch als „Bauhof Furtwangen“ bezeichnet wird. Am 28. September soll das neue Gebäude beim Bregstadion offiziell eingeweiht werden. Bereits jetzt, während der abschließenden Arbeiten, hat der Umzug begonnen. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass der Kostenrahmen mit etwa 4,3 Millionen Euro weitgehend eingehalten wurde.

Lange nach Lösung gesucht

Sehr zufrieden äußerten sich die Verantwortlichen über diesen Neubau: Bürgermeister Josef Herdner, die Betriebsleiterin der technischen Dienste, Ayten Sancak, und der Leiter der technischen Dienste, Norbert Wiehl. Vor einem Jahr begannen die Bauarbeiten für den neuen Betriebshof auf dem Gelände neben dem Bregstadion, nachdem zuvor lange Zeit nach einer sinnvollen Lösung und einem guten Standort gesucht worden war.

Alles gut im Zeitplan

Bürgermeister Herdner zeigt sich überzeugt, dass man mit dem Standort am Rande der Stadt eine sehr gute Lösung gefunden habe. Zufrieden sind die Verantwortlichen auch mit dem Ablauf des Baus, man liege gut im Zeitplan. Wie Norbert Wiehl ausführte, konnte nach dem Baubeginn im Juli noch vor dem Winter das Dach gedeckt werden, so dass dann in den Wintermonaten bereits der Innenausbau beginnen konnte. Wiehl hatte dabei auch ein großes Lob für die beteiligten Handwerker, dank deren Einsatz man bereits Ende September den neuen Bauhof einweihen kann.

Woanders wird gespart

Auch der Kostenrahmen konnte weitgehend eingehalten werden. Kalkuliert waren 4,2 Millionen Euro, nach den aktuellen Zahlen liegen die Kosten tatsächlich bei etwa 4,3 Millionen Euro. Diese geringfügige Erhöhung sei im Vergleich zu vielen anderen Baumaßnahmen, wo man aufgrund der wirtschaftlichen Lage massive Preissteigerungen hinnehmen müsse, sehr positiv, so Bürgermeister Herdner. Dazu komme, dass ein wesentlicher Teil dieser Überschreitung der geplanten Summe auch daraus resultiere, dass man sich im Lauf der Arbeiten entschlossen habe, das beim Stadion geplante Regenrückhaltebecken nun im Hof des Gebäudes einzubauen, wodurch nun andere Flächen frei und dort auch entsprechende Kosten wieder eingespart würden.

Mitarbeiter eng einbezogen

Auch Ayten Sancak ist sehr zufrieden mit dieser Entwicklung. Sie machte allerdings deutlich, dass sie erst seit wenigen Monaten in diesem Amt ist, die meisten Fragen daher schon vorher geklärt waren. Sie betonte allerdings, dass der Leiter der technischen Dienste, Norbert Wiehl, wesentlichen Anteil daran habe, dass die Kosten eingehalten werden konnten. Im Bereich der technischen Ausstattung habe man vieles erreichen können, da man selbst die entsprechenden Angebote eingeholt habe. Dabei seien bei allen Fragen auch die Mitarbeiter an der Entscheidung beteiligt gewesen, so Wiehl. Auch schon bei der Planung habe man im direkten Gespräch mit den Mitarbeitern der technischen Dienste und dem Architekten genau das geplant, was man für ein effektives Arbeiten benötige.

Umzug in Etappen

Nicht zuletzt packen die Mitarbeiter auch beim Innenausbau kräftig an. Lagerflächen, Verplankung der Innenwände, Malerarbeiten oder Einbau der verschiedenen Innentüren werden in eigener Regie realisiert. Und so konnte bereits mit dem Umzug aus dem ehemaligen Betriebsgebäude, das bereits vor einigen Jahren verkauft worden war, aber noch genutzt werden konnte, begonnen werden. Wiehl ist überzeugt, dass auch die restlichen Arbeiten, auch die Außenanlage, sowie der nach und nach durchgeführte Umzug der verschiedenen Bereiche des Betriebshofes, pünktlich bis Ende September realisiert werden können. Dann soll am 28. September von 10 bis 18 Uhr ein Tag der offenen Tür stattfinden, der mit der offiziellen Einweihung und Schlüsselübergabe beginnt. Auch die Stadtkapelle und Jugendkapelle haben ihre Mitwirkung zugesagt. Für die Bewirtung bei dieser Eröffnung wird die Narrenzunft sorgen.

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