Ein kleines Jubiläum konnte der Verein der Unternehmer und freien Berufe in Furtwangen und Gütenbach (VdU) mit seiner 50. öffentlichen Sitzung feiern. Der Verein will sich engagiert und ökologisch orientiert für Furtwangen und das Umland einsetzen. Vorsitzender Florian Klausmann konnte eine positive Bilanz des verkaufsoffenen Sonntags ziehen. Viele Interessenten seien trotz anderer Veranstaltungen gekommen, ein Volltreffer sei die Hüpfburg gewesen. Die Kinderbetreuung möchte der Vorsitzende noch ausgeweitet sehen, beispielsweise mit einem Juxspielmobil.

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Auch Werner Dold war zufrieden und hofft, dass ein notwendiger Stromkasten durch die Stadt installiert wird. Ressortleiter Markus Legelli vom Institut für Business Consulting meinte, dass Werbung für die Veranstaltung auch an der Hochschule gemacht werden solle.

Leerstände beschäftigen Verein

Angesichts des Leerstands in der Stadt will Klausmann die Situation der Geschäfte verbessern. Man müsse aktiv bleiben. Eine Arbeitsgruppe soll zwischen Vermietern und Mietern vermitteln. Handwerker könnten zur Raumgestaltung beitragen. Auf ein Gespräch mit der Stadt soll dazu geführt werden.

Fernziel des VdU sei eine Leistungsschau, die aus organisatorischen Gründen jedoch erst 2021 veranstaltet werden kann. Gütenbachs Bürgermeisterin Lisa Wolber habe den Vorschlag eingebracht, die Leistungsschau im interkommunalen Gewerbegebiet Ob der Eck anzubieten, dann wäre man terminlich flexibler.

Disput um Leistungsschau-Standort

Allerdings war die Versammlung der Meinung, dass das zentrale Angebot besser sei. Es sollen bei einzelnen Unternehmen gefragt werden, welcher Standort günstiger sei. Georg Kaiser schlug dafür einen runden Tisch vor. Die Hochschule hätte als Standort laut Jürgen Reis den Vorteil, dass auch kleinere Räume zur Verfügung stünden.

E-Bike-Verleih im Gespräch

Ein zukunftsgerichtetes Projekt sprach Florian Klausmann mit verbesserter, ökologisch vertretbarer Mobilität an. Parksituation, Verkehrslage und verbesserte Nutzung von E-Bikes seien zu prüfen. Auskünfte holte er bei dem E-Bike-Vermieter Movelo ein, der einen Rundumservice anbiete. Mehrere Stationen könnten eingerichtet werden, um den Autoverkehr zu reduzieren. E-Bikes könnten mit Bügelschlössern per App geöffnet und geschlossen werden. Die Leihe sei relativ günstig, denn mit einem Abo könne man die Nutzung individuell gestalten.

Weiter wurden Mitfahr-Bänkle angesprochen, die für ein „organisiertes Trampersystem“ für die Beförderungen in die Ortsteile und umliegenden Gemeinden sorgen könnten. Mit Schildern würde das Ziel angezeigt. Andere Städte wie Flensburg oder Schramberg seien damit erfolgreich.