Furtwangen (hei) Zunft und Stadtverwaltung luden gemeinsam zum Zunftmeisterempfang in den Bürgersaal des Furtwanger Rathauses ein. Dies ist auch der passende Anlass, um Mitglieder der Narrenzunft zu ehren.

Schon eine Tradition ist es inzwischen, dass dieser Empfang mit dem Male-Walzer beginnt, begleitet von Bürgermeister Josef Herdner mit der Gitarre. Zunftmeister Dirk Friese begrüßte neben den verschiedenen Gruppen der Zunft auch die Fasnet-Gruppen aus der Stadt und den Ortsteilen, die Musikkapellen und die Polizei. Nur gemeinsam könne man die Fasnet organisieren.

Bei seiner Begrüßung stellte Bürgermeister Herdner fest, dass er als abgesetzte Bürgermeister eigentlich nichts zu sagen habe. Aber er freue sich jedes Mal über das tolle Bild im Bürgersaal mit den Vertretern der verschiedensten Gruppierungen.

Roland Wehrle freute sich, an diesem Sonntag die Fasnet bei seiner eigenen Zunft feiern zu können, wenn er sonst auch häufig als Narrenpräsident viel unterwegs sei. Sein besonderer Dank galt Zunftmeister Dirk Friese und seinem Team. Denn man dürfe nicht vergessen, dass hinter der Fasnet mit ihren verschiedenen Veranstaltungen viel organisatorische Arbeit steht. Und auch die diesjährige Fasnet sei wieder sehr gelungen. Ein weiterer Dank galt den Musikkapellen als wichtige Akteure an der Fasnet. Ein besonderer Dank galt der Stadtkapelle, die ihn erneut bei offiziellen Terminen einmal in Brüssel und dann bei der Verleihung der Narrenschelle begleitet und sehr gut unterstützt hatten.

Ein wichtiges Thema, so Roland Wehrle, sei die Zukunft der Büttenreden in der Elfimess. Im Sommer plane er einen Abend in der Färbe, um alle aktuellen und auch möglichen künftigen Büttenredner einmal einzuladen. Es sei ganz wesentlich, auch wieder junge Narren zu motivieren, in die Bütt zu gehen. Interessenten können sich jederzeit melden, entsprechende Hilfe könne er ihnen zusichern.

Bevor es nun an die Gulaschsuppe ging, konnte Zunftmeister Dirk Friese noch eine ganze Reihe von aktiven Narren auszeichnen. Der Orden in Gold für 20 Jahre Mitgliedschaft ging an Armin Feuerstein, Heike Haug, Ingo Riesle, Jutta Schonhardt, Sandra Hopfner, Ulrike Dold, Sven Weber und Bettina Reuter. Mit dem Orden in Silber für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet Hannah Ganter, Florian Straub und Stefanie Weber. Bronze für zehn Jahre ging an Simone Simon, Levin Nopper, Monika Diehr, Christian Günter, Saskia Pfrengle und Alexander Vollmer.