Beraten wurde in der Vorstandssitzung des Vereins der Unternehmer und freien Berufe Furtwangen und Gütenbach (VdU) die Einführung eines sogenannten Mitfahrbänkle. Sie könnte den Bürgern die Möglichkeit geben, leichter aus den Ortsteilen in die Stadt und wieder zurück zu kommen.

Nichts anderes als Trampen

Allerdings stelle eine solche Möglichkeit auch nichts anderes dar als das bereits übliche Trampen. Eine solche Bank könnte in Furtwangen an einer geeigneten Stelle aufgestellt werden. Wenn jemand in den entsprechenden Ortsteil fahren möchte, kann er an der Bank ein Schild herausklappen. Autofahrer sehen gleich, wohin der Wartende mitgenommen werden möchte.

Bedenken wegen Missbrauch

Bei der Stadtverwaltung habe man allerdings grundlegende Bedenken wegen Gefahren und möglichem Missbrauch. Ein kritischer Einwand in der Versammlung war allerdings auch die Ablehnung solcher Aktionen gerade durch die Busunternehmen, die sich teilweise gegen solche Möglichkeiten wehren würden.

Azubis könnten helfen

Solche Bänke könnten direkt angeschafft werden, gleichermaßen könnte man aber auch beispielsweise Azubis in der Stadt finden, die bereit sind, ein solches Projekt zu unterstützen. Und nicht zuletzt könnte man auch überlegen, die bereits vorhandenen Bänke der Bürgerstiftung im Stadtgebiet dafür zu nutzen.

Interesse in Rohrbach

In den Ortsteilen müsste dann ein entsprechendes Gegenstück aufgestellt werden, auf dem wieder mit einem Schild dem Autofahrer signalisiert wird, dass gerade jemand nach Furtwangen fahren möchte. Eine solche Möglichkeit war erst kürzlich Thema im Ortschaftsrat Rohrbach, wo es kaum einen öffentlichen Nahverkehr gibt. Daher könnte man einen Workshop zu dem Thema einrichten.

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