Die Jugendlichen der Stadt sollen in die Entscheidungsfindung der Gemeindepolitik eingebunden werden. Bürgermeister Josef Herdner und der Stadtverwaltung wäre es daher wichtig, die Jugendlichen zur Mitarbeit zu motivieren. Nach zwei Vorbereitungstreffen war aber nun das erste offizielle Treffen des Jugendforums Furtwangen erneut ein Flop, keiner der Jugendlichen, die eigentlich Interesse angemeldet hatten, erschien im Rathaus. Im kommunalen Verfassungsrecht wurde 2015 festgeschrieben, dass Jugendliche in relevanten Angelegenheiten der Stadt einzubeziehen sind. Bürgermeister Josef Herdner sieht in einem Jugendforum eine gute Möglichkeit, wo Jugendliche ihre Wünsche und Anliegen vortragen oder sich zu aktuellen Entwicklungen in der Gemeindepolitik äußern können.

Ein Vorbereitungstreffen im April 2017 war bereits gescheitert, kein Interessent war erschienen. Im Dezember sah es dann deutlich besser aus: Sechs Jugendliche waren zur Information über dieses Jugendforum ins Furtwanger Rathaus gekommen. Bürgermeister Josef Herdner und Stadtjugendpfleger Dirk Maute informierten über die entsprechenden Möglichkeiten. Die sechs Jugendlichen signalisierten Interesse an einer Mitarbeit. Es wurde auch überlegt, wie man noch mehr Jugendliche für eine Mitarbeit motivieren könne.

Daher wurde nun ein erstes Jugendforum angesetzt. Doch Jugendpfleger Dirk Maute und Carolin Heim von der Stadtverwaltung warteten vergeblich. Von den sechs Jugendlichen, die sich hier für eine Mitarbeit interessiert hatten, hatte sich lediglich einer für diesen Termin entschuldigt. Dirk Maute erklärte, dass es nicht einfach sei, Jugendliche für solche Themen zu interessieren. Aber man werde es auch künftig weiter versuchen.