Die Hochschule erhält rund 1,9 Millionen Euro für vier neue Transferprojekte. In den kommenden zwei Jahren erforschen Wissenschaftler der Hochschule Furtwangen Blockchain-Anwendungen zur Verbesserung des Datenaustauschs zwischen Unternehmen (Projekt BISS:4.0) und entwickeln ein Echtzeit-Analysesystem zur Qualitätssicherung bei Fertigungsverfahren wie dem Schleifen (Senso Grind).

Zudem werden neuartige, mikrosystemtechnisch hergestellte, optische Systeme erforscht (Smart Optics) und ein Testsystem für die Krebsforschung etabliert, das mittels Bioprinting umgesetzt werden soll (3DTuMo-Print).

Alle Projekte werden in Kooperation mit regionalen Industriepartnern, insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen, durchgeführt. Durch die Zusammenarbeit unterstützt die Hochschule die Unternehmen beim Aufbau neuer Kompetenzen in zukunftsweisenden Technologiefeldern und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innovations- und Wirtschaftskraft.

„Baden-Württemberg ist die innovativste Region in Europa. Zu dieser Innovationsstärke tragen auch die Hochschulen wesentlich bei. Mit ihrer anwendungsorientierten Forschung, die sie gemeinsam mit den regionalen kleinen und mittelständischen Unternehmen durchführt, leistet die Hochschule Furtwangen einen wichtigen Beitrag zum Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft. Das wollen wir weiter stärken. Deshalb fördern wir gemeinsam mit dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) die Forschungsprojekte BISS:4.0, Senso Grind, Smart Optics und 3DTuMo-Print“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Die Grünen-Abgeordnete im Landtag, Martina Braun, ergänzt: „Das zeigt wieder einmal, was die Hochschule für Furtwangen bedeutet. Tradition trifft hier auf Innovation. Wir sind bekannt für Schwarzwalduhren, Bike-Marathon und Skierlebnisse. Aber wir haben auch eine der Top-Hochschulen in Deutschland, die mit ihrer Forschung konstant die Zukunft prägt.“